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Recherche: Ist die AfD tatsächlich demokratiefeindlich?

Rufmord ja oder nein? Was ist dran am Vorwurf, die AfD sei antidemokratisch? Was konkret wirft man dieser Partei vor?

Es ist schon paradox: Da präsentieren sich die etablierten Parteien seit Jahrzehnten in den entscheidenden Grundsatzfragen (EU, Euro, Freihandel, Globalisierung, Zuwanderung) wie eine Einheitsliste. Und ausgerechnet der AfD, die diese beharrlich verfolgte, gleichgeschaltete Mainstream-Politik der Vergangenheit aufbrechen will, wird eine Demokratiefeindlichkeit unterstellt. Dabei lebt die Demokratie, wie wir alle wissen, doch gerade von der Gegenrede! Die AfD erweckt also, wer könnte es bestreiten, die verschlafene Demokratie zu neuem Leben.
Was sind das für Menschen, die Andersdenkende wie Störenfriede und Aussätzige behandeln und mit dieser Grundhaltung die Gesellschaft zu spalten versuchen? Diese Frage treibt und trieb mich um. Ich habe im Internet ausgiebig recherchiert, das Verhalten der Medien in dieser Sache begutachtet und mich zudem mit zahlreichen Leuten unterhalten. Hier nun das Ergebnis meiner Studie:

1. Feststellung:
Die Demokratiefeindlichkeit wird abgeleitet aus der Kritik an den Asylgesetzen!
Viele Gutmenschen interpretieren unser im Grundgesetz verankertes Asylrecht so, als hätte jeder Erdenmensch ein Anrecht, in Deutschland Asyl zu beantragen. Ihre diesbezüglichen Ansichten verbreiten sie lautstark über die Medien (auch über die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender), so dass Milliarden Hungerleider aus aller Welt sich angesprochen fühlen, sich Hoffnungen machen, Pläne schmieden und ein entsprechendes Anspruchsdenken entwickeln.
Die AfD widersetzt sich einer solch populistischen Interpretation des Asylrechts. Sie hat erkannt, dass Deutschland nicht das Sozialamt der Welt sein kann und völlig überfordert wäre mit der Aufnahme und Integration von zigmillionen Flüchtlingen. Laut Umfrage sehen derzeit allein 500 Millionen Afrikaner ihre Zukunft in Europa (und wer Europa sagt, meint meistens Deutschland). Ich betone "derzeit" deshalb, weil die Bevölkerung in Afrika sich laut gängiger Prognosen in den nächsten 30 Jahren nochmals verdoppeln wird.
Nach meinen Recherchen speist sich die unverhohlene Aversion gegen die AfD und der daraus abgeleitete Vorwurf der Demokratiefeindlichkeit hauptsächlich aus diesem Asylkonflikt. Die Gutmenschen wollen keine Veränderung, keine Einschränkungen oder engere Auslegung des Asylrechts. Sie pochen gleichfalls auf die Genfer Konvention und die sich ständig erweiternden
UN-Menschenrechte. Der Versuch, mehr Klarheit in die Sache zu bringen (den Interpretationsspielraum einzuengen) oder gar über Änderungen im Grundgesetz nachzudenken, empfinden diese weltfremden Samariter als Angriff auf unsere Verfassung. Dabei sind Grundgesetzänderungen durchaus legitim und in der Vergangenheit auch häufig durchgesetzt worden.
Eine Partei ist nicht antidemokratisch, nur weil sie verhängnisvolle Gesetze (die letztlich zur Selbstzerstörung des Staates führen würden) rechtzeitig erkennt und entschärfen will! Insofern halte ich diesen zentralen Punkt der gegen die AfD aufgebauten Kritik für beispielhaft und entlarvend. Ideologisch verbohrte Hassprediger spielen sich auf als Retter unserer Demokratie, obwohl sie die Funktionsweise unseres Parlamentarismus offenbar nicht verstanden haben.

Der 2. Hauptvorwurf:
"Die AfD zeigt offene Sympathien für den Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus!"
Abgefeimter und infamer geht es nicht! Für radikalisierte AfD-Feinde scheint Rufmord ein legitimes Kampfmittel zu sein. Das ist es aber nicht! Sich auf ein solches Niveau herabzulassen ist mehr als beschämend!
Jedermann weiß, dass eine nazifreundliche Partei in Deutschland absolut keine Chance hat. (Gottseidank!). AfD-Politiker würden sich also ihr eigenes Grab schaufeln, würden sie eine Naziideologie auch nur im Entferntesten tolerieren. Weil die AfD mit Neonazis nichts im Sinn hat und auch nicht in Verruf geraten will, werden Uneinsichtige abgewiesen bzw. schnellstmöglich aus der Partei ausgeschlossen. Einzelnen verkappten Neonazis wird es jedoch immer gelingen, sich vorübergehend in irgendeine Partei oder Organisation einzuschleichen. Dies lässt sich leider kaum vermeiden (man kann ja nicht in die Köpfe der Menschen hineinschauen). Diese Unverbesserlichen gab es schon immer, sie sind nicht plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht. Auch die Altparteien hatten und haben damit zu kämpfen.
Wovor sich anständige Demokraten jedoch hüten sollten, ist die ungerechtfertigte Verunglimpfung verantwortungsbewusster Staatsbürger. Wer die EU oder den Euro kritisiert, seine anerzogene Demutshaltung und Deutschfeindlichkeit abgelegt hat (Deutsche also nicht mehr als Menschen 2. Klasse betrachtet), ist noch lange kein Neonazi. Es wäre sogar ungehörig, eine solche Person als politisch rechts zu verorten (ein gesundes Nationalbewusstsein ist nichts Abartiges und weltweit üblich). Ebenso falsch wäre es, jemandem, dem das Holocaust-Mahnmal in Berlin missfällt, als Antisemiten zu beschimpfen.
Fazit: Der AfD eine Demokratiefeindlichkeit anzuhängen, weil deren Politiker oder Wähler den deutschen Nationalstaat nicht grundsätzlich verdammen und in einen Multikultistaat oder eine EU-Provinz umwandeln wollen, wäre pervers. Eine ehrliche Demokratie braucht die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden!
Von demokratischen Verhältnissen kann nur gesprochen werden, wenn der Bürger in wichtigen Belangen die politische Richtung mitbestimmen kann, ihm also bei einer Parlamentswahl echte Alternativen zur Verfügung stehen und er ohne Druck und öffentlicher Stigmatisierung seine Entscheidung treffen kann. Wer der Bevölkerung einzureden versucht, es seien für "anständige, kluge Menschen" nur solche Parteien wählbar, die am Status der EU, des Euro, des Zollfreihandels, der marktfeindlichen Subventionspolitik, des globalen Lohn-, Öko- und Konzernsteuerdumpings und der weltoffenen Multikulti-Ideologie nicht rütteln wollen, will in Wahrheit keine Demokratie! Der will gehorsame Untertanen, die niemals aufmucken! Der will eine Meinungsdiktatur! Der lebt in der Welt des
Gesinnungsjournalismus.

3. Vorwurf:
"Die AfD benutzt das Wort 'Lügenpresse'!"
Selbst wenn das hin und wieder vorkommt, so liefert diese Wortwahl doch keinerlei Beweis für eine Demokratiefeindlichkeit. Dass die Medien vor allem in sensiblen politischen Belangen oftmals einem Gesinnungsjournalismus erliegen, wird kein Sachkundiger bestreiten können. Und Bürger auf diesen Tatbestand aufmerksam zu machen, ihnen zu empfehlen, nicht alles, was geschrieben steht oder über die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender verbreitet wird, gedankenlos zu glauben und zu konsumieren, scheint mir wenig verwerflich.
Ich sehe es sogar als demokratische Pflicht, die Bevölkerung zum eigenen Nachdenken anzuregen und daran zu erinnern, dass selbst Starjournalisten nur fehlbare Menschen sind, die im Laufe ihres Lebens unter Umständen aufgrund ihres einseitigen Bekanntenkreises und Umfeldes den Bezug zur Realität verloren haben. Eine kleine Auswahl an Beispielen habe ich
unter diesem Link zusammengestellt.
Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten als neutrale, amtliche Instanz zu betrachten, halte ich für töricht und gefährlich. Denn eine weitverbreitete Gutgläubigkeit trägt dazu bei, fatale Vorurteile und Irrlehren in der Gesellschaft zu manifestieren (
Beispiele).

Der 4. Vorwurf:
"Die AfD schließt Journalisten von Veranstaltungen aus!"
Und warum macht sie das? Doch wohl nur, weil zu selten sachlich und neutral über diese Veranstaltungen berichtet wird/wurde. Viele Journalisten meinen, AfD-Zusammenkünfte nutzen zu können, um ihren aufgestauten Frust über die ihnen verhasste Partei auskotzen zu können. Sie fühlen sich der kapitalistischen Mainstream-Propaganda verbunden und sind empört und tief getroffen, wenn ihre heile Welt der EU, des Euro und der offenen Grenzen angetastet wird. Ihr Gesinnungsjournalismus hat sich oft über Jahrzehnte aufgeschaukelt. Ebensowenig wie ein strenggläubiger Muslim (der mit der islamischen Kultur verwachsen ist) sachlich und fair über einen christlichen Gottesdienst berichten kann, sind Gesinnungsjournalisten in der Lage, Andersdenkende zu tolerieren.
Dabei fühlen sich diese Meinungsmacher oft absolut im Recht, es plagen sie keinerlei Selbstzweifel. Sie sind dermaßen von der Richtigkeit ihrer Mission überzeugt, dass sie gar nicht wahrnehmen, wie intolerant und voreingenommen sie in Wahrheit sind.
Vor einigen Tagen musste hier in Schleswig-Holstein (wieder einmal) eine AfD-Veranstaltung abgesagt werden. Weil der Wirt, nachdem er mehrfach bedroht wurde, seinen Saal nicht mehr zur Verfügung stellen wollte. Im Kommentar meiner Lokalzeitung wurden diese Drohungen zwar gerügt, aber am Ende stand die Empfehlung, man könne doch eine solch AfD-freundliche Gastwirtschaft in Zukunft meiden. Ist das kein Gesinnungsjournalismus? In welch einer Demokratie leben wir?

Zwischenergebnis:
Alle bislang vorgetragenen Vorwürfe erweisen sich bei näherer Begutachtung als haltlos. Aus den obigen vier Punkten lässt sich keine Demokratiefeindlichkeit der AfD ableiten! Die Anfeindungen und Verunglimpfungen speisen sich allein aus einem ideologisch motivierten Hass!

Der 5. Vorwurf:
"Die AfD lehnt den Parlamentarismus und die Verfassung ab!"
Bei derart infamen Unterstellungen darf sich nun wirklich niemand wundern, wenn einem Betroffenen das Wort "Lügenpresse" über die Lippen kommt. Schon von der Logik her widerlegt sich der Vorwurf selbst: Denn auch AfD-Abgeordnete verdanken ihren Sitz im Land- bzw. Bundestag schließlich unserem parlamentarischen System. Warum sollten sie etwas ablehnen, das ihre eigene Existenz sichert? Falls es einmal in Ausnahmefällen um Verfassungsänderungen geht, dann doch nur im engsten Rahmen. Wie bei anderen Parteien auch. Bei aller Verehrung darf man unsere Verfassung nicht als unveränderbares Heiligtum betrachten. Manche Widersprüche, Unklarheiten und Auslegungsmöglichkeiten des Grundgesetzes müssen ausgebügelt und der heutigen Zeit angepasst werden. Ob mit oder ohne AfD.
Auch bei diesem 5. "Anklagepunkt" gewinne ich den Eindruck, dass ideologisch begründete Aversionen begierig aufgesogen und nachgeplappert werden. Auf diese Weise manifestieren sich schlimme Vorurteile in den Köpfen intoleranter Fanatiker.

Der 6. Vorwurf:
"Die AfD bringt ihre Position nicht sachlich vor!"
Wenn dem so ist, wäre die AfD tatsächlich dümmer als die Polizei erlaubt. Dann wäre nämlich ihr ganzes politisches Wirken sinnlos! Ihr Engagement wäre kontraproduktiv, sie könnte nie und nimmer etwas bewirken.
Der Erfolg der "Alternative für Deutschland" beruht doch gerade auf ihrer Überzeugungsarbeit. Immer mehr Menschen fallen auf die
kapitalfreundliche Dauerpropaganda des Establishments nicht mehr herein. Sie haben genug von der ewigen Schönfärberei, der sie täglich ausgesetzt sind.
Überzeugte AfD-Feinde dagegen reklamieren die Deutungshoheit allein für sich. Sie kommen nie und nimmer auf die Idee, in entscheidenden Sachfragen falsch liegen zu können. Sie träumen von der heilen Welt der internationalen Arbeitsteilung, der offenen Grenzen, der Völkerwanderungen, der Billiggeldschwemme usw. Und wer ihre ultralinksliberale Position nicht teilt, ist in ihren Augen unsachlich und damit demokratiefeindlich.

Der 7. Vorwurf:
"Die AfD möchte die unabhängige Presse zerschlagen!"
Welch ein Schmarren, welch eine Verdrehung der Tatsachen! Einfach unglaublich! Ziel der AfD ist doch das absolute Gegenteil: Die AfD wünscht sich nichts sehnlicher als eine wirklich unabhängige Presse! Eine, die nicht von Vorurteilen geleitet wird. Eine, die nicht unentwegt kapitalistische Verdummungspropaganda nachbetet. Wären die Medien neutral, würde die AfD in einem ganz anderen Licht erscheinen, würden die Ziele der AfD jedem verantwortungsbewussten Staatsbürger einleuchten. Denn die in den letzten Jahrzehnten über die Medien implantierten wirtschaftspolitischen Grundsätze und Moralvorstellungen widersetzen sich weitgehend der Vernunft und Ethik. Der hochgelobte globale und innereuropäische Dumpingwettbewerb zum Beispiel, der die Menschheit und Natur seit langem drangsaliert, verhöhnt geradezu jegliche Logik und jegliches Schamgefühl.

Der 8. Vorwurf:
"Die AfD lügt die ganze Zeit!"
Diese Botschaft wird zwar über die "unabhängigen" Ehrlichmedien allzugern verbreitet - aber entspricht sie auch der Realität? Die unverschämte Unterstellung offenbart meines Erachtens beispielhaft, wie ideologisch vorgepolt viele Menschen sind. Sie leben in einer anderen Geisteswelt und haben ganz andere Wahrnehmungen. Als ob sie jahrzehntelang einer medialen Gehirnwäsche ausgesetzt worden wären. "Die AfD" lügt auch nicht über das, was im Koran steht, "die AfD" lügt nicht, was "Schutzsuchende" betrifft. Die pauschalierende Verallgemeinerung ("die AfD") ist bereits unterstes Niveau. Und sachlich: Man lese einmal, was der bekannte SPD-Politiker Thilo Sarrazin in seinem jüngsten Buch über den Koran geschrieben hat. Und was die "Schutzsuchenden" betrifft, empfehle ich mein Buch "Menschlichkeit kennt keine Grenzen".

"Wehret den Anfängen!"
Diese abgedroschene Phrase hört man gerade von Leuten, die wenig Geschichtsbewusstsein zeigen. Sie fehlinterpretieren und missverstehen Hitlers Aufstieg.
Die Nazipropaganda war so erfolgreich, weil Andersdenkende mundtot gemacht wurden. Und genau das geschieht heute auch. Wer das innereuropäische und globale Lohn- und Steuerdumping ablehnt (also gegen den Zollfreihandel ist), wird als Nazi beschimpft. Wer die Masseneinwanderung von Wohlstandsflüchtlingen kritisiert, wird als fremdenfeindlicher Rassist stigmatisiert. Wer es gar wagt, an der Instrumentalisierung der Erinnerungskultur und dem damit verbundenen Kollektivschuld-Dogma zu rütteln, muss mit Anfeindungen übelster Art rechnen.
Eine Demokratie, in der Widerspruch zur aufdiktierten Gutmensch- und Establishment-Ideologie als schlimmste Sünde betrachtet, Andersdenkende verhöhnt und mit Hasstiraden überschüttet werden, erinnert in der Tat an die Nazizeit. Insofern würde die Warnung "Wehret den Anfängen!" durchaus ihre Berechtigung finden. Aber dies werden verblendete EU-, Multikulti- und Freihandelsfanatiker niemals begreifen. Oder eben erst, wenn es bereits zu spät ist.

 

Nachtrag 20. 2. 2020:
Die widerliche Instrumentalisierung des Attentates von Hanau …
Am 19. Februar 2020 hat ein rechtsradikaler Amokläufer sich selbst, seine Mutter und neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen. Aber hat diese Wahnsinnstat auch nur das Geringste mit der AfD zu schaffen, wie uns unseriöse Aufwiegler permanent einreden wollen? Geisteskranke Gewalttäter gab es schon lange vor dem Erscheinen der AfD, man denke nur an die NSU.
Falls es in Deutschland eine Zunahme rechtsradikaler Verbrechen gibt, sollten sich unsere Politiker fragen, warum dem so ist. Kann vielleicht unsere ultraoffene Zuwanderungspolitik dafür verantwortlich sein? Kann es sein, dass ein Teil der Bevölkerung sich übergangen fühlt, wenn unser überdimensionierter Sozialstaat ohne Wählerauftrag zum Einwanderungsland erklärt wird und mafiöse ausländische Clans und kriminelle Machenschaften sich zunehmend ausbreiten?
Man stelle sich einmal vor, andere Sozialstaaten würden mit einer zigmillionenfachen Zuwanderung konfrontiert. Wie würden darauf wohl deren Bürger reagieren? Ich könnte mir vorstellen, dass es dort sogar zu schweren Ausschreitungen und Unruhen kommen würde.
Heute klagten im Fernsehen empörte Zuwanderer (Deutsche mit Migrationshintergrund), dass sie sich in Deutschland nicht mehr wohl fühlen und sogar Angst hätten, sich abends auf der Straße sehen zu lassen. Aber geht es den "Biodeutschen" da etwa besser? Viele Alteingesessene fühlen sich doch schon lange in ihrem eigenen Land unwohl und unsicher.
In den letzten zehn Jahren gab es weltweit tausendmal mehr Todesopfer durch den islamischen Terrorismus als rechtsradikal motivierte Gewalttaten. Verklärende Politiker argumentieren indes, der islamische und der rechte Terrorismus seien gleichbedeutend. Ist das aufrichtig? Im Jahr 2018 resümierte Horst Seehofer noch, die Migration sei die Mutter aller Probleme. War diese Analyse wirklich so falsch? Der islamische Terror in arabischen Staaten war schließlich die Ursache gewaltiger Flüchtlingsströme, die wiederum in den Aufnahmeländern das verloren gegangene nationale Bewusstsein aufleben ließen.

Warum schmähen Repräsentanten unseres Staates das eigene Volk?
Warum erwecken sie im Ausland den Eindruck, weite Teile der Bevölkerung seien rassistisch, antisemitisch oder antidemokratisch. Ich denke behaupten zu können, dass die geschmähten Biodeutschen das toleranteste, fremdenfreundlichste Volk der Welt sind. Die Untaten einzelner psychisch kranker Sonderlinge indirekt der Zivilbevölkerung anzulasten halte ich für kriminell und rassistisch. Wie können unsere eigenen politischen Repräsentanten sich auf ein solches Niveau herablassen und falsche Signale in die Welt senden? Irre Menschen gibt es überall, nicht nur in Deutschland.
Können sich die zuwanderungsfreundlichen Gutmenschen etablierter Parteien absolut nicht in die Gefühlswelt anderer hineindenken? Was empfinden wohl vereinsamte Sonderlinge, wenn sie tagtäglich im eigenen Umfeld und über die Medien erfahren, wie Menschen mit Migrationshintergrund Frauen beleidigen, entrechten, vergewaltigen oder gar ermorden, was empfinden sie, wenn ausländische Kriminelle Wohnungen ausrauben, Rentner abzocken, Menschenhandel betreiben, mit Rauschgift dealen, das deutsche Sozialsystem missbrauchen und dann auch noch provokant auftreten und unangemessene Forderungen stellen? Auch wenn die große Mehrheit der Zuwanderer rechtschaffen und friedlich ist, empfinden diese Einzelgänger jeden Übergriff als Affront, als Angriff auf unsere Kultur und auf unsere tolerante Demokratie.

Und täglich grüßt das Murmeltier…
Es ist schon interessant, wie vermeintlich ehrenhafte Moralprediger die AfD immer wieder mit den gleichen Argumenten zu diskreditieren versuchen. Da ist zum einen das unselige Urteil eines Landgerichts, das es erlaubt, Herrn Höcke als Faschisten zu bezeichnen (im Rahmen der freien Meinungsäußerung). Dieser fatale Richterspruch sagt aber keineswegs aus, dass Herr Höcke tatsächlich ein Faschist ist. Aber dennoch nutzen die Feinde der Demokratie das zweifelhafte Urteil, um die AfD ständig als faschistisch zu verteufeln. Allein in den letzten Wochen habe ich den Satz an die tausend Male in den Ehrlichmedien vernommen. Wenn das keine Gehirnwäsche ist, was ist es dann?
Das zweite ständig wiederholte Totschlagargument gegen die AfD ist Gaulands Blackout, als er die 13jährige Nazizeit als Vogelschiss der Geschichte bezeichnete. Für diesen dummen Versprecher hat sich Gauland mehrmals entschuldigt. Trotzdem meinen die selbsternannten "Wächter unserer Demokratie", Gaulands verunglückte Bemerkung unentwegt zitieren zu müssen.

Lehrbeispiel der antidemokratischen Hetze …
Man kann nur hoffen, dass die Rufmord-Kampagne nach Hanau in ein oder zwei Jahrzehnten als Lehrbeispiel der manipulativen Hass- und Hetzpropaganda Einzug in den Schulunterricht findet. Damit schon Jugendliche lernen, wie leicht sich breite Bevölkerungsschichten beeinflussen lassen. Indem sich zum Beispiel alle etablierten Parteien auf die ungeliebte Konkurrenz einschießen und ihr alle erdenklichen Schandtaten unterstellen, indem man die Alternativen als faschistisch und antidemokratisch bezeichnet und behauptet, "die AfD sei der rechte Arm des rechtsextremen Terrorismus". Die Wirkung der vereinigten Hass-und-Hetze-Vereingung gegen die AfD ließ sich exakt am Wahlergebnis der Hamburger Landtagswahl vom 23. 2. 2020 ablesen: In nur vier Tagen verlor die AfD ein Drittel ihrer Wählerschaft.

"Den Worten werden Taten folgen …"
Wenn man der AfD verleumderisch vorwirft, sie munitioniere irregeleitete Menschen, so wird doch wohl eher umgekehrt ein Schuh daraus. Es sind doch gerade die etablierten Parteien, die mit ihren absurden Vorwürfen gegen die Alternativen auf den demokratischen Rechtsstaat vertrauende Bürger zur Verzweiflung bringen.
Jahrzehntelang haben Altparteien eine deutschfeindliche Politik betrieben,
was sich an den sinkenden Reallöhnen und Renten ablesen lässt. Sie haben gegen den Willen der Bevölkerung den Euro eingeführt, sich auf eine Nulllzinspolitik eingelassen, die Wirtschaft in eine hochriskante Exportabhängigkeit manövriert, wahrheitswidrig den Fachkräftenotstand ausgerufen, die EU immer weiter ausgebaut und Deutschland in einen dichtbesiedelten Multikultistaat verwandelt. Und jetzt nehmen sie all denjenigen, die nach vier Jahrzehnten des schleichenden wirtschaftlichen Niedergangs erstmals wieder aufatmen, jegliche Hoffnung auf eine Rückbesinnung und faire Auseinandersetzung über die drängenden Zukunftsfragen.
Weite Teile der Bevölkerung verlieren angesichts dieser traurigen Entwicklung mehr und mehr den Glauben an die Gerechtigkeit und eine funktionierende Demokratie. Was rollt da auf uns zu? Wie wird sich die Hetze demokratieverachtender Altparteien in der Gesellschaft auswirken? Welche Kurzschlussreaktionen und Gewalttaten werden die Hasstiraden gegen Andersdenkende auslösen?

Jede rechte Gewalttat kostet der AfD viele Stimmen …
Da fragt man sich doch unwillkürlich, wie groß ist das Interesse, den Rechtsextremismus energisch zu bekämpfen? In der Art etwa, wie man in den 1970er Jahren gegen die linksterroristische RAF vorgegangen ist? Wahltaktisch betrachtet saugen die etablierten Parteien ihren Vorteil aus dem rechten Terror. Könnte es nicht sein, dass darunter die Entschlossenheit zur Bekämpfung dieses Übels leidet?

 

 


Schlussanmerkung: Um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: Ich selbst bin weder Mitglied der AfD noch erwäge ich eine Mitgliedschaft. Ob ich bei der nächsten Bundestagswahl für die AfD votiere, weiß ich heute noch nicht (das entscheidet sich erst einige Tage vorher aufgrund des Parteiprogramms). Ich pflege also keine besondere Nähe oder Beziehung zur AfD. Was mich jedoch aufbringt, ist die weitverbreitete Hetze gegen eine Partei, die offenbar dem Establishment, den tonangebenden Pseudo-Intellektuellen und dem Kapital zu unbequem und zu gefährlich geworden ist. Was mich entsetzt sind Leute, die von der Demokratie schwafeln, sie im Innersten aber ablehnen oder nicht verstehen.

Nachtrag 26.5.2019: Bei der Europawahl im Mai 2019 habe ich mich am Ende tatsächlich für die AfD entschieden. Zehn Tage zuvor beantwortete ich im Internet die Wahlomat-Fragen und erhielt dabei bezüglich der jeweiligen Parteiprogramme die folgenden Übereinstimmungswerte: AfD 66,7 %, CDU 50 %, DKP 45,8 %, die Linke 40,6 %, die Grünen 36,5 %, SPD 33,3 %, FDP 30,2 %.

 

Eine herzliche Bitte: Sollte Ihnen dieser Artikel (http://www.das-kapital.eu/afd-demokratiefeindlich.html) gefallen haben, empfehlen Sie ihn bitte weiter. Denn nur die allgemeine Aufklärung der Bevölkerung ebnet den Weg für notwendige Veränderungen.
Es dankt Ihnen Manfred J. Müller
 

 

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© Dieser Text ist die Zusammenfassung einer Studie des unabhängigen, parteilosen Wirtschaftsanalysten und Publizisten
Manfred J. Müller aus Flensburg. Flensburg, April 2019. Impressum

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Umerziehung: Radikale Ideologien wurden zur Norm erklärt …

Eine Politik der Mitte gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr!

Über vier Jahrzehnte hat uns der Radikalismus in Atem gehalten. Vier Jahrzehnte, in denen die Gesetze der Vernunft und Menschlichkeit ausgehebelt und auf den Kopf gestellt wurden. Wer sich gegen den verordneten Irrsinn stemmte, wurde ausgebuht und als Ewiggestriger bezeichnet.
Doch nun ist es an der Zeit, arglistig geschürte Vorurteile und Irrlehren abzubauen. Weil die Folgen der radikalen Politik immer deutlicher zutage treten, weil es immer mehr Menschen dämmert, dass das wahnwitzige globale Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie- und Zolldumping in einer Abwärtsspirale mündet und nur noch über eine hasardeurhafte Billiggeldschwemme getragen wird.

Die Abschaffung ausgleichender Schutzzölle - radikaler geht es nicht!
Die Zollphobie bildet den Kern einer radikal konzernfreundlichen, im Grunde aber äußerst inhumanen Politik. Weil der Zollverzicht die Staaten dieser Welt erpressbar macht. Die Global Player sind damit die Feudalherren der Welt. Sie können jederzeit absurde Forderungen stellen (z. B. Lohnkürzungen, Subventionen und Steuererlasse verlangen) und damit drohen, Fabriken ins Billigausland zu verlagern.

Offene Staatsgrenzen sind alles andere als "normal". Auch sie sind ein höchst radikales Unterfangen.
Denn ein Staat, der keine gesicherten Grenzen hat, ist zwar ein Paradies für Kriminelle, aber kein Paradies für seine steuerzahlenden, schutzbedürftigen Bürger. Was so verklärend als Weltoffenheit gepriesen wird, entpuppt sich in Wahrheit als Preisgabe der eigenen Kultur, der öffentlichen Ordnung, Moral und Sicherheit.

Einen dichtbesiedelten Sozialstaat zum Einwanderungsland zu erklären - wie radikal ist das denn?
Geht's noch? Ist eine extremere Position vorstellbar? Welchen Teufel haben Volksvertreter geritten, die Deutschland als Sozialamt der Welt betrachten (Merkel: "Jeder hat das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen!")? Welche Folgen wird das haben? In Wohnungsnot-Großstädten wie Hamburg haben bereits über 50 % der unter 18-Jährigen einen Migrationshintergrund. Braucht es zu viel Phantasie um zu ahnen, wie das endet?

Radikale Umschichtung: Erwerbslosenfamilien geht es finanziell oft besser als entsprechenden Doppelverdienerhaushalten.
Welch eine Sogwirkung löst allein dieser moralisch äußerst bedenkliche Umstand aus? Dient es der Menschenwürde, wenn hart arbeitende Berufstätige bis zum Umfallen malochen müssen, um mit ihren Abgaben das Dolce Vita krimineller Familienclans zu finanzieren?
Mein Vater hat als Alleinverdiener mit seiner Hände Arbeit ohne jegliche soziale Hilfen (Kindergeld gab es damals noch nicht) sich selbst, seine Frau und seine sechs Kinder ernährt. Heute würden bei gleicher Konstellation einer Hartz-IV-Erwerbslosenfamilie monatlich ca. 3500 Euro netto Bargeld + Warmmiete für eine 150-qm-Wohnung + ca. 1500 Euro an Sonderhilfen zustehen (insgesamt also ca. 6500 Euro netto). Die 6500 Euro gelten in unserem weltoffenen Sozialstaat als Existenzminimum. Wie soll sich Arbeit da noch lohnen?

Ist eine Minuszinspolitik normal - oder ist auch diese "Errungenschaft" höchst radikal?
Die Billiggeldschwemme verwandelt unsere soziale Marktwirtschaft in einen unbeherrschbaren Kasinokapitalismus, in dem Recht und Ordnung verhöhnt werden. Sparer werden nunmehr schleichend enteignet, eine seriöse private Altersvorsorge ist kaum noch möglich. Unrentable Firmen können dank der Billigkredite weiterwursteln und Investitionen werden getätigt, die unter seriösen Umständen völlig indiskutabel wären.

Die Abschaffung der DM - ein ganz normaler Akt?
Natürlich nicht! Eine derartige Geldpolitik ist an Radikalität kaum noch zu toppen. Eine Gemeinschaftswährung kann nun einmal nicht auf die Belange der eigenen Volkswirtschaft abgestimmt werden. Das führt mittel- und langfristig ins Chaos, zur Massenarbeitslosigkeit und zum wirtschaftlichen Siechtum.

Bereits die oben aufgeführten Beispiele verdeutlichen, wie sehr sich unsere Politik radikalisiert hat. Es wäre ein Hohn, diese schleichend vollzogenen Systemveränderungen als "Politik der Mitte" verkaufen zu wollen. Ein Großteil der Bevölkerung betrachtet die obskuren Paradigmenwechsel nur deshalb als normal bzw. alternativlos, weil sie von den Massenmedien entsprechend gepolt wurden.
Objektiv aber ist oft nur der Blick von außen. Wie sehen Japaner, Chinesen oder Amerikaner unsere Weichenstellungen? Kopfschüttelnd? Staunend? Entgeistert? Wer zum Beispiel unsere vermeintliche "Politik der Mitte" mit dem Programm der dänischen Sozialdemokratie vergleicht, wird sich wundern. Denn von Deutschland aus betrachtet erscheinen die dänischen Sozialdemokraten wie Rechtsradikale (obwohl die Dänen ihre Sozis als "links" einordnen).
Das Establishment und die Autonomen in Deutschland haben es verstanden, nahezu unbemerkt die politischen Parameter immer weiter nach links zu verschieben. Was einst die Mitte war, gilt heute als "rechts" oder gar "rechtsradikal", die Ansinnen verblendeter Gutmensch-Traumtänzer dagegen als neue Norm, als Standard.

 

Warum sinken seit 1980 die Reallöhne,
obwohl sich die technologische Produktivität verdreifacht hat?
Warum feiern Politik und Medien ständig Beschäftigungsrekorde, wo sich doch die Arbeitslosenzahlen vervielfachten?
Warum greift trotz aller Subventionen der Klimaschutz nicht?
Warum steht die Menschheit trotz aller genialen Erfindungen unter permanentem Leistungsdruck, warum muss sie um die Zukunft bangen?

Was wäre, wenn …
führende Politiker und deren Wähler das perfide Spiel des globalen Lohn-, Konzernsteuer, Zoll- und Zinsdumpings durchschauen? Was wäre, wenn die mächtige Kapitallobby keinen großen Einfluss mehr hätte?

 

••• NEU:

Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?

Die volkswirtschaftliche Entwicklung ist oft paradox: Da eröffnen uns die genialen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritte ungeahnte Möglichkeiten, aber dennoch wird der allgemeine Überlebenskampf in vielen modernen Staaten immer härter und die Existenzängste nehmen dramatisch zu.
Diese Widersprüche seit 40 Jahren achselzuckend zu akzeptieren scheint mir nicht länger hinnehmbar. Denn es sind ja keine Gesetzmäßigkeiten und keine Naturkatastrophen, die den schleichenden Niedergang erzwingen. Es ist vielmehr das perfide System der Ignoranz, Sinnestäuschung und Verlogenheit, das global greift, die Pfründe der Privilegierten schützt und die kapitalistische Welt zu einem spekulativen Tollhaus macht
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Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro

Weitere Infos zum Buch …


Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.