"Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" sagte Kanzlerin Merkel bei ihrer Regierungserklärung am 19. 5. 2010.
Das erklärt die verzweifelten, teuren Rettungsversuche des Euro.

Im kleinen Kreis gestand die Kanzlerin, Deutschland müsse nach zwei verlorenen Weltkriegen zum Euro stehen.
Also ist der Euro aus deutscher Sicht nur eine Art Wiedergutmachungsprogramm, eine verkappte Reparationszahlung auf ewig?
Hat man das auch in Regierungskreisen endlich eingesehen?

PS: Die EU wird immer wieder mit Europa verwechselt.
Eine solche Gleichstellung ist anmaßend!
Europa hat es schon vor der EU gegeben und wird auch nach der EU noch bestehen.

Abschaffung des Euro - Wiedereinführung der DM?

 

Eine Gemeinschaftswährung ohne einheitliche Steuer-, Sozial- und Wirtschaftspolitik kann nicht funktionieren! Experten sagten dies von Anfang an, also seitdem überhaupt die Schnapsidee vom Euro publik wurde.

Aber müssen sich Politiker an die Gesetze der Logik halten?
Nein, sie müssen nicht! Denn sie repräsentieren die Macht. Selbst in einer Demokratie können sie weitgehend schalten und walten wie sie wollen (vor allem, wenn sie sich mit der Opposition verbünden).

Eine Einmischung des Bürgers ist nicht zu fürchten, wenn (wie in Deutschland) bundesweite Volksentscheide verfassungsrechtlich nicht erlaubt sind.

 

Nun haben wir also in Europa genau das Dilemma, was zu erwarten war!

Griechenland ist schon wieder zahlungsunfähig - aber auch andere Eurostaaten befinden sich in einer seit fünf Jahren währenden Dauerkrise.

Kluge Regierungen haben das absehbare Debakel vermieden, indem sie gar nicht erst den Euro einführten.
Europas Musterschüler Deutschland gehörte jedoch (auf Druck Frankreichs) zu den Gründungsvätern, obwohl die DM als angesehenstes Zahlungsmittel der Welt galt.

Von vornherein haben wohl die Drahtzieher des waghalsigen Euro-Experiments darauf gebaut, die "reichen" Eurostaaten (allen voran Deutschland) würden im Notfall den schwachen Staaten beispringen.
Jetzt ist es allerdings so, dass sogar schwächelnde Staaten wie Portugal, Spanien, Irland und Italien sich mit hohen Milliardensummen für Griechenland verbürgen müssen.

Um den ganzen Irrsinn zu finanzieren, wird einfach die Druckerpresse angeworfen. Der Euroraum wird mit einer neuerlichen Billiggeldschwemme geflutet, die jegliche Vernunft und Moral vermissen lässt und Sparer schleichend enteignet. Damit einhergehend wird auch das System der privaten Altersvorsorge ruiniert.

Allein dadurch erleiden deutsche Sparer jährlich einen Verlust von etwa 50 Milliarden Euro!
Wer also behauptet, das absurde Vabanquespiel der EZB habe Deutschland noch keinen Cent gekostet, irrt gewaltig.

 

Abschaffung des Euro?
Der Euro - ein Fass ohne Boden!

Politiker versuchen seit fünf Jahren verzweifelt zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Über die Druckerpresse und den Aufkauf unseriöser Staatsanleihen hofft die EZB, die Staatsschuldenkrise zu überwinden und die brodelnden Finanzmärkte beruhigen zu können.

Griechenland bekam ständig neue Hilfen, sogar einen Schuldenerlass in Höhe von 107 Milliarden Euro (ein Federstrich - und schwuppdiwupp waren die lästigen Schulden weg).
Zinsen und Tilgung wurden auf Jahre ausgesetzt, das Ende der Rückzahlung auf das Jahr 2057 hinausgeschoben, die Zinsen vom fairen Marktpreis abgekoppelt und auf ein subventioniertes Minimum herabgesetzt, nur um die Griechen trotz ihrer erwiesenen Reformschwäche in der Gemeinschaftswährung halten zu können.

Was hat das alles gebracht? Griechenlands Schulden sind in nur fünf Jahren von 200 auf 320 Milliarden angewachsen und damit kaum noch bedienbar.
Die Probleme sind größer denn je. Vermutlich wird es zu einem neuerlichen Schuldenschnitt kommen, der aber weitgehend im Verborgenem stattfindet.
Dazu braucht die EZB ja nur die Zahlungsziele immer weiter nach hinten verschieben und die Zinsen in Richtung null weiter herabsetzen.
Die Inflation sorgt dann für eine schleichende Auflösung des Schuldenberges.

Ob das griechische Problem damit dauerhaft gelöst wird, scheint mehr als fraglich.
Denn das Anspruchsdenken in Griechenland wird damit nicht heruntergeschraubt. Man wird gerne weiter über die Verhältnisse leben wollen (und somit auf Kosten der EU-Gemeinschaft).
Viele Griechen sehen es offenbar als Zumutung, in der Krise nur einen doppelt so hohen Lebensstandard zu haben wie ihre osteuropäischen Nachbarn ohne Krise.
Anstatt längst überfällige Reformen endlich auch in der Praxis umzusetzen suchen sie die Schuld bei anderen, vor allem bei Merkel und den bösen, bösen Nazideutschen.

 

Griechenland fordert ein neues Konjunkturprogramm!

Als ob die Billiggeldschwemme (Leitzins 0,05 Prozent) und das damit verbundene Währungsdumping gar nichts wäre, fordert Griechenland noch zusätzlich ein von der EU subventioniertes weiteres Konjunkturprogramm (eine Art Marshallplan).
Und dazu natürlich die Aufhebung der erzwungenen Sparmaßnahmen sowie einen weiteren direkten oder indirekten Schuldenerlass (über die langfristig angelegte Inflationierung der 320 Milliarden Euro Staatsschulden.

Doch über die hausgemachten Probleme reden die Griechen nicht so gerne.
So hört man zum Beispiel immer wieder, dass es investitionsfreudigen, von Fachanwälten unterstützten Griechen selbst nach Jahren nicht gelingt, eine Firma zu gründen. Der Kampf gegen Bürokratie, Inkompetenz und Korruption ist selbst in diesem lebensnotwendigen Bereich schwer zu gewinnen.
Die Griechen verachten Hilfsangebote der Troika und wollen sich nicht in die Regierungsarbeit hineinreden lassen. Aber selber die schlimmsten Missstände beheben können sie offenbar auch nicht.

Davon einmal abgesehen: Als souveränes Land (außerhalb der EU) wäre Griechenland sicher besser dran.
Dann könnte es nämlich die Einfuhr von Importen über Zölle erschweren und damit den Grundstein legen zur Bildung einer eigenständigen griechischen Industrie.
Ein souveränes Griechenland wäre befreit von den komplexen, kaum beherrschbaren EU-Vorschriften und der ausufernden EU-Bürokratie.
Bei einem griechischen Austritt aus der EU wäre meines Erachtens ein angemessener Schuldenschnitt und ein Marshallplan akzeptabel, denn dann handelt Griechenland wieder in eigener Verantwortung und wäre nicht mehr für die EU-Gemeinschaft ein Fass ohne Boden, das seine Gläubiger mit dem berüchtigten Dominoeffekt drohen könnte.

 

Vielleicht haben unsere Spitzenpolitiker sogar recht, wenn sie beteuern, es gäbe noch eine Hoffnung für den Euro.

Aber dann müssen die Deutschen zahlen bis sie schwarz werden und sich weiterhin mit sinkenden Reallöhnen und Renten abfinden.

 

Abschaffung des Euro?
Schluss mit der Lügenpropaganda!

Wie will man existentielle Probleme lösen, wenn unangenehme Wahrheiten weiterhin verdrängt werden?

Noch immer heißt es süffisant, "Wir Deutschen profitieren vom Euro".
Dabei ist doch bekannt, dass mit Einführung dieser Multikulti-Währung die Reallöhne und Renten weiter gesunken sind und die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sich nochmals verschärft haben.

Nur einer überaus geschickten Bilanzkosmetik ist es zu verdanken, dass die Behörden statt tatsächlicher zehn Millionen offiziell drei Millionen Arbeitslose vermelden können.

Wie kann man angesichts dieser Katastrophe weltfremd vom "Profitieren" reden? Was soll dieser unverschämte Zynismus - hat man überhaupt keinen Respekt mehr vor der Wahrheit bzw. dem Wähler?

Immer noch wird auch die Mär vom glorreichen Exportweltmeister verbreitet. Doch der Nutzen der Exporterfolge wird sehr einseitig dargestellt und unsere unheilvolle Importabhängigkeit verschwiegen.
Man braucht doch nur in ein großes Kaufhaus zu gehen um zu sehen, wie der Hase läuft. Von den gängigen Konsumartikeln wird kaum noch etwas im eigenen Land hergestellt!

Wie die Lohnentwicklung der letzten drei Jahrzehnte eindrucksvoll beweist, profitiert die deutsche Bevölkerung keinesfalls von der abartigen Exportabhängigkeit.

 

Abschaffung des Euro?
Profitiert Deutschland vom Kursverfall des Euro?

Selbst der Wertverlust des Euro wird schöngeredet. Deutschland müsse den Griechen wegen des schwachen Euro dankbar sein, weil damit der Export weiter gefördert wird, heißt es vielsagend.

Aber wozu bitte eine weitere Exportsteigerung, wenn wir ohnehin schon einen übertriebenen und ungesunden Handelsbilanzüberschuss ausweisen (der uns bei jeder Gelegenheit auch vorgeworfen wird)?
Je mehr Exportüberschuss, desto besser? Ist das die Devise?

Selbst Spitzenpolitiker versäumen keine Gelegenheit dem Volk einzureden, Deutschland wäre, hätte es die DM noch, "schon längst pleite", weil es seine Produkte nicht mehr im Ausland absetzen könnte.

Merkwürdig nur, dass Deutschland 50 Jahre mit seiner starken DM bestens zurechtkam, sogar in dieser Zeit zum Exportweltmeister aufstieg und alle Rezessionen und Wirtschaftskrisen spielend überstand.
Unerklärlich auch, wieso Länder mit eigener Währung immer noch existieren können (Schweiz, Großbritannien) und wieso es dort nicht zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft wie in südeuropäischen Eurostaaten kam.

Seit wann ist eine starke Währung ein Makel?
Es gibt genügend Möglichkeiten, eine zu starke Währung notfalls aufzuweichen, das ist überhaupt kein Problem. Nur umgekehrt wird es schwierig.

 

Zu behaupten, gerade die Deutschen profitieren vom Euro oder der EU,
ist der größte Wahnwitz des Jahrhunderts.

Bisher jedenfalls haben uns die unsinnige Ex- und Importabhängigkeit nur sinkende Einkommen, Umweltschäden und Massenarbeitslosigkeit beschert.

 

Abschaffung des Euro?
Nicht nur Griechenland braucht eine eigene Währung!

Das Griechenland-Desaster verdeutlicht, was eigentlich selbstverständlich sein sollte:
Ein souveräner Staat braucht seine eigene Währung, die wirtschaftliche Ungleichgewichte automatisch durch Ab- oder Aufwertungen ausgleicht.
Nur die eigene Währung sorgt gewissermaßen für eine Korrektur vorangegangener Fehlentwicklungen.

Griechenland hat seit der Euro-Einführung weit über seine Verhältnisse gelebt (und tut es noch immer). Der Beamtenapparat wurde aufgebläht (Günstlingswirtschaft) und die Löhne zu stark angehoben (wodurch die Wettbewerbsfähigkeit sank).
Die regelmäßigen großzügigen EU-Transferzahlungen (Jahr für Jahr wurde der Aufbau Griechenlands mit Milliardensummen von der EU gefördert) konnten diesen Übermut nicht ausgleichen.

Vor der Einführung des Euro hat die griechische Drachme mangelnde Disziplin beim Geldausgeben durch eine Abwertung bestraft - dieser Korrekturmechanismus fehlt jetzt.

Der Euro gestattet lediglich eine Sozialisierung langjährig aufgebauter Missverhältnisse - die Euro-Gemeinschaft wird in die Pflicht genommen (auch wenn sie selbst vor ungelösten Problemen steht).

Trotz der prekären Finanzlage zahlt Griechenland immer noch ein zwanzigmal so hohes Kindergeld wie angrenzende Nachbarstaaten (Rumänien und Bulgarien).
Mit welchem Recht? Dank Euro können die Griechen weiterhin stark über die Verhältnisse leben und den Euro-Partnerstaaten Zinssubventionen und Schuldenerlasse abtrotzen.

Durch das mauschelige Verallgemeinerungsprinzip erfolgt keine Lösung der Grundsatzprobleme, sondern lediglich eine Verdrängung derselben.
Der Reformstau wächst, die Gefahr eines wirtschaftlichen Kollaps im Euroraum nimmt dramatisch zu.

 

Schuldenstaaten an die Macht!

Wie undemokratisch die EU aufgebaut ist, erkennt man beispielhaft an der Europäischen Zentralbank. Der Rat der EZB, der immerhin die Richtlinien der Geldpolitik vorgibt und auch die Leitzinsen festlegt, besteht aus je einem Vertreter der 18 Euro-Länder.

Eine Ministaat wie Malta hat dort also das gleiche Stimmengewicht wie Zahlmeister Deutschland!
Die Nehmerländer sind in der Überzahl und können Deutschland und seine wenigen Mitstreiter leicht überstimmen (es gilt die einfache Mehrheit).
Kein Wunder also, wenn die EZB zum Selbstbedienungsladen der Schulden- und Problemländer verkommt.

Handeln Politiker, die ein solches (in meinen Augen perverses) System aufbauten bzw. heute aufrechterhalten und verharmlosen, wirklich zum Wohle des deutschen Volkes?
Ist es so?

 

Abschaffung des Euro?
Ohne Euro wären alle Euroländer besser dran!

Kann die EZB über Billiggeldschwemmen, den Aufkauf von unsicheren Staatsanleihen und der Vergemeinschaftung der Schulden den Euro auf Dauer retten? Ich halte das für unmöglich!

Letztlich führt kein Weg daran vorbei, den Euro wieder kontrolliert aufzulösen.
Denn nur ein souveräner Staat mit eigener Währung hat im globalen Dumpingwettbewerb langfristig eine Überlebenschance.
Deshalb bringt es auch wenig, wenn lediglich Griechenland wieder zur seiner eigenen Währung zurückkehrt.

Reicht die Kraft oder die Einsicht nicht für eine kontrollierte Rückabwicklung, wird es eines Tages zu einem explosionsartigen Zusammenbruch des Euro kommen, dessen Folgen verheerend sein werden.

Als einzige Alternative für die Abschaffung des Euro gibt es meines Erachtens nur den Einheitsstaat ("ein Volk, ein Reich, ein Euro" lästerte bereits Magaret Thatcher).

Nur wenn in allen Eurostaaten völlig gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen (gleiche Steuern, gleiche Arbeitsschutzgesetze, gleiche Umweltauflagen, gleiche Bildungssysteme, gleiche Gesetze und Gesetzgebungsverfahren - folglich auch gleiche Löhne, Renten und Sozialsysteme), nur dann wären die Voraussetzungen für eine Einheitswährung geschaffen.

Aber eine solche Vereinheitlichung scheint zumindest aus heutiger Sicht utopisch, es genügt nicht, allein in Deutschland jeglichen Patriotismus zu unterbinden, auch die anderen Länder müssten ihren über 1000 Jahre gewachsenen Nationalstolz ablegen.

Ob dann eine echte Supermacht, die Vereinigten Staaten von Europa, erfolgreicher agieren würde, bleibt fraglich.
Denn ein Riesenreich ist nun einmal schwieriger zu verwalten und zu regieren, zumal wenn zwei Dutzend verschiedene Amtssprachen und Mentalitäten aufeinanderprallen.

Seit Einführung des Euro ist in Italien die Wirtschaft nicht mehr gewachsen.
Alle technologisch-produktiven Fortschritte sind dort verpufft.

 

Die Tage des Euro sind gezählt...

Das Vertrauen der Kapitalmärkte in den Euro ist durch die Dauerkrise der südeuropäischen Staaten nachhaltig gestört.
Nunmehr haben auch die Finanzmärkte begriffen, dass eine Einheitswährung völlig unterschiedlicher Staaten widernatürlich ist und ganze Volkswirtschaften ruinieren kann.
Entsprechend werden sich viele Eurostaaten am freien Finanzmarkt kaum noch refinanzieren können.

Sollte die Europäische Zentralbank den natürlichen Regenerierungsprozess der Finanzwirtschaft über eine Billiggeldschwemme und den Aufkauf von Staatsanleihen dauerhaft ausschalten, dürfte diese Manipulation der Märkte nicht ungestraft bleiben.
Denn damit würde sich die EZB endgültig von einer seriösen und nachhaltigen Geldpolitik verabschieden - zugunsten einer Pokerpartie, die kaum zu gewinnen ist.

 

Die derzeitigen Politiker müssen ausbaden, was die immer noch hoch verehrten EU-Visionäre der Vergangenheit in ihrem Machtrausch und Größenwahn angezettelt haben.

 

80 % der Deutschen waren gegen die Einführung des Euro!
Das hatte unsere "Volksvertreter" aber nicht daran gehindert, ihn trotzdem einzuführen.

Im Januar 2015 waren 75 % der Deutschen für die Beibehaltung des Euro.
Das hängt natürlich zum Einen damit zusammen, dass der Mensch Veränderungen nun einmal wenig liebt.
Aber es ist gleichzeitig auch ein Beleg dafür, wie sehr sich über die Medien die Meinung der Bevölkerung manipulieren lässt. Die gehirnwäscheartige Dauerpropaganda: "Wir profitieren ganz besonders vom Euro!" hat ihre Wirkung nicht verfehlt.
Ebensowenig wie die verlogene Angst und Panikmache "die deutsche Wirtschaft würde einen Austritt aus der Eurozone nicht verkraften" und "man könne gar nicht aus dem Euro wieder austreten", "das sei schier unmöglich!"

Nichts davon ist wahr!
Eine geregelte Auflösung des Euro oder ein Ausscheren aus dieser inhomogenen Gemeinschaft wäre kaum schwieriger als die einstmalige Einführung der Einhaltswährung. Vor allem kämen diese Ausstiege billiger, nicht nur für Deutschland.
Denn auf Dauer ist der Euro nie und nimmer zu halten und zu finanzieren, davon bin nicht nur ich fest überzeugt. Also irgendwann wird oder muss es zur Auslösung kommen.
Die Kosten für diese Umwandlung gibt es so oder so. Warum also noch weiterhin jährlich hohe Milliardensummen für die "Rettung" des Euro verbrennen, wenn der Euro eh nicht mehr zu retten ist?

Bewunderswert bleibt, wie sehr sich weite Teile der Bevölkerung von der schönfärberischen Europropaganda einlullen lassen und wie sehr sie dem Obrigkeitsdenken verfallen sind. Getreu dem Motto "die da oben werden schon wissen, was richtig ist".

Besonders pikant: Selbst diejenigen, die direkt von der Eurokrise betroffen sind (bei denen zum Beispiel die Auszahlung der Alters-Lebensversicherung um einige 10.000 Euro niedriger ausfällt als geplant oder die anstatt 2000 Euro nur noch 20 Euro Sparzinsen jährlich erhalten), machen sich über die Ursachen dieses Wertverfalls wenig Gedanken.
Der Werteverlust wird meist den bösen Banken und Versicherungskonzernen angelastet - obwohl allein der Euro und die EZB dafür verantwortlich sind.

 

Muss Deutschland bei einer Wiedereinführung der DM Angst haben vor einer zu starken Aufwertung?

 

 

 

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 Leserkommentar: "Der Euro muss weg..."

Leserkommentar: "Der Euro musste scheitern ..."

 

 

Wer ein starkes Europa will, kann nicht gleichzeitig auch die EU wollen!
Denn die EU bedeutet:

Statt effizienter Marktwirtschaft
teure Subventionswirtschaft!

Statt Demokratie lähmende Bürokratie!

Statt übersichtlicher Entscheidungsstrukturen ewiges Verhandeln und Taktieren mit den 26 anderen EU-Staaten!

Statt staatlicher Souveränität
eine schleichende Entmündigung und Brüsseler Bevormundung!

Statt Völkerfreundschaft zunehmende Missgunst und wachsende Ressentiments!

Statt Frieden Angst vor sozialen Unruhen und Kriegseinsätzen in fremden Erdteilen!

Statt wirtschaftlicher Unabhängigkeit ein absurder krisenanfälliger Export-Import-Teufelskreis!

Statt überschaubarem nationalen Bankensystem
ein europa- und weltweit verwobenes, unkontrollierbares Spekulations- und Bankennetz!

Statt selbständiger Notenbanken, eigener Währung und eine auf die eigene Volkswirtschaft abgestimmte Zins-, Fiskal- und Wirtschaftspolitik
eine allmächtige EZB, ausufernde Schulden- und Transferunion.

Weitere Kompetenzabtretungen an die EU oder gar ein Bundesstaat der "Vereinigten Staaten von Europa" würden noch größere Probleme heraufbeschwören.

 

Die inhomogene, bürokratische Subventions- und Transferunion ruiniert letztlich alle EU-Staaten.

Wäre Deutschland noch souverän und unabhängig mit angemessenen Zollgrenzen, wären unsere Arbeitseinkommen etwa auf doppeltem Niveau (entsprechend dem produktiven Fortschritt).
Deutschland würde dann zwar weniger exportieren, aber vor allem viel weniger importieren.

 

Weiterführende Artikel:
Warum wird die Nützlichkeit oder Notwendigkeit der EU von den Medien so selten in Frage gestellt?  

 

Impressum

© Manfred J. Müller, Flensburg, April 2010, aktualisiert 2014 und 2015

 

Ab sofort im Buchhandel lieferbar:

Dieses Buch kennt keine Tabus: Konkret, sachlich, ideologiefrei, unparteiisch und überparteilich werden alle relevanten Fragen angesprochen.

 

 

Verzocken unsere Politiker in ihrem unerschütterlichen Glauben an die EU und den Euro die Zukunft Deutschlands?

Manfred Julius Müller:
Raus aus der EU
oder durchhalten bis zum Untergang?

2. Auflage

Trotz aller Hiobsbotschaften wird noch immer versucht, die Bevölkerung zu verdummen! Unbeirrt aller Rettungsschirme und drohender Staatspleiten heißt es: „Wir profitieren ganz besonders von der EU und dem Euro!". Verschwiegen wird, dass seit 30 Jahren in Deutschland die inflationsbereinigten Reallöhne und Renten sinken, obwohl sich die Produktivität fast verdoppelt hat.

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Sicher nicht mit den Propagandasprüchen von gestern!
Es geht nicht an, dass die politische Elite starrsinnig am Endsieg der europäischen Wahnidee festhält, ohne ernsthaft Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Eine vorurteilsfreie Diskussion muss an die Stelle plumper Durchhalteparolen treten.

"Raus aus der EU", 76 Seiten, Format 17x22 cm, 5,90 Euro

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Was macht es für einen Sinn, den wirklich relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur auf politische Korrektheit (was immer das auch sein mag) zu achten.

Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik.

Zuletzt erschienen:
Trilogie "Das Kapital": Band I -
DAS KAPITAL und die Globalisierung - nur Euro 13,50
Trilogie "Das Kapital": Band II - DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - nur Euro 5,80
Trilogie "Das Kapital": Band III -
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - nur Euro 7,90
RAUS AUS DER EU oder durchhalten bis zum Untergang? - nur Euro 5,90
Der Freihandelswahn - nur Euro 6,50
Menschlichkeit kennt keine Grenzen. Dummheit aber auch nicht! - nur Euro 6,80

Manche Texte von M. J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.

"Deutschland profitiert..." Die dreisten Parolen der Demagogen.
Wie viele Wahrheiten gibt es?
Mediendemokratie oder Mediendiktatur?

Diese Website ist überparteilich und unabhängig.
Sie wird nicht von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert!

 

Staatsschulden steigen auf über 2 Billionen Euro!

Der deutsche Schuldenberg kletterte 2010 innerhalb eines Jahres um sagenhafte 319 Milliarden Euro*.

Mit 2,08 Billionen Euro betrug die staatliche Schuldenlast 83,2 % des BIP (Bruttoinlandsproduktes).
Erlaubt sind nach den Maastricht-Kriterien maximal 60 Prozent.

Wenn Deutschland nicht einmal annähernd mehr die Pflichtvorgaben erfüllen kann und immer stärker im Schuldensumpf versinkt, müsste es doch eigentlich aus dem Euroverbund austreten - oder etwa nicht.

Wie erst werden die Staatsschulden steigen, sollte Deutschland für Länder wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien haften müssen?

*Quelle: Deutsche Bundesbank vom 20.4.2011

 

Ehrliche Meinungsäußerung oder Besänftigung (Verdummung) des Volkes?

In meinen Augen ist es ein lächerliches Ritual:
Jedes Mal, wenn Deutschland in die Pflicht genommen wird bezüglich anstehender Euro-Pleiteländer, fühlen sich hochrangige Politiker berufen, die Nützlichkeit der Gemeinschaftswährung zu preisen.

"Deutschland profitiert am meisten vom Euro" heißt es dann wieder einmal trotzig und belehrend.

 

 

Wäre eine souveränes Deutschland nicht überlebensfähig?
(wie immer wieder behauptet wird)

 

Warum sinken seit 30 Jahren die Reallöhne?

 

Aber Deutschland lebt doch vom Export...!

 

Ist die Europäische Union gescheitert?

 

Ist es wirklich widernatürlich und unvernünftig (bzw. rechtsradikales Gedankengut), wenn ein Staat mit 82 Millionen Einwohnern eine eigene Währung hat?

Sind die Deutschen Schmarotzer, verdanken sie ihren Wohlstand anderen (der EU, dem Euro, der Globalisierung, den Türken)?

Die selbsterzeugten Waren verteuerten sich in Griechenland von 1995 bis 2008 um stolze 67 Prozent.

In Spanien wurden die Eigenerzeugnisse in dieser Zeit um 56 % teurer, in Italien um 41 %, in Deutschland aber nur um 9 %.

Völlig unterschiedliche Lohnentwicklungen und Inflationsraten kann eine Einheitswährung nicht verkraften!