Wer ist Manfred Julius Müller?

In letzter Zeit mehren sich die Anfragen von Leuten, die gerne etwas mehr über mich erfahren würden. Ich habe mich diesbezüglich bislang zurückgehalten, weil ich es gerne sehe, wenn meine Artikel und Thesen völlig unvoreingenommen beurteilt werden und weil ich meine Privatsphäre schützen möchte (es gab schon mehrere Drohungen gegen mich und meine Familie).

Nun denn, inzwischen erkenne ich an, dass in einer Zeit, in der hinter politischen Aktivitäten sich oft Lobbygruppen verbergen, die Frage nach meinem Hintergrund durchaus berechtigt ist.

Also: Ich wurde 1949 geboren und bin Inhaber eines Versandhauses für Fotozubehör. Ich halte mich für ideologisch offen und unvoreingenommen - im Laufe der Zeit habe ich CDU, FDP, Grüne und SPD schon mehrmals gewählt. Zwar bin ich seit 10 Jahren passives Mitglied einer großen Volkspartei, aber auch dies bedeutet für mich keine politische Festlegung. Auch heute orientiere ich mich noch vor jeder Wahl an dem praktischen Nutzen und der Durchsetzbarkeit des aktuellen Partei- bzw. Regierungsprogramms.

Ich gehöre keiner weiteren Organisation an und unterstütze auch nicht die Ziele irgendwelcher Gruppierungen und werde auch nicht von anderen finanziert oder unterstützt.
Politisch gesehen bin ich ein absoluter Einzelgänger und erarbeite meine Analysen und Artikel vollkommen selbständig und unbeeinflusst von anderen.

 

Welche Ziele verfolge ich?
Nicht selten werde ich nach meinen Zielen gefragt, was mich einigermaßen irritiert. Ich dachte, dass dies doch eindeutig aus meinen Aufsätzen hervorgeht:
Mir geht es ausschließlich um die Korrektur des kapitalistischen Systems zum Besseren, um einen weltweiten breiten Wohlstand, um Gerechtigkeit, eine angemessene Entlohnung und den Anstieg des Lebensstandards entsprechend der Produktivitätssteigerungen.
Daneben versuche ich selbstverständlich auch, zur Stärkung der Demokratie, des Umweltschutzes und des Friedens beizutragen.

Manchmal wird mir vorgeworfen, ich verfolge meine Eigeninteressen und möchte nur den Verkauf meiner Bücher ankurbeln. Dieser Vorwurf ist mehr als abwegig und gehässig. Denn per Internet stelle ich einen Großteil meiner Arbeiten der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung. Das Buch Anti-Globalisierung gibt es sogar komplett und gratis als PDF im Internet. Der Verkauf meiner Bücher ist nur ein kleiner Nebenaspekt und ist finanziell völlig unbedeutend im Vergleich zu dem, was ich mit meinem Versandhaus verdiene.

 

Wie ich zur Politik kam...
Schon in jungen Jahren interessierte ich mich für die Ökonomie und weltwirtschaftliche Zusammenhänge. Ich las die Wirtschaftsseiten der Tageszeitung und des Spiegels, beobachtete aufmerksam wirtschaftliche Veränderungen in der rauen Wirklichkeit und erarbeitete mir auf dieser Basis im Laufe der Zeit eigene Vorstellungen und Theorien.

Doch hatte ich eigentlich nie vor, mit meinen Erkenntnissen irgendwie an die Öffentlichkeit zu treten. Dies geschah erst, als sich die volkswirtschaftlichen Probleme in Deutschland immer stärker abzeichneten, als die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung anstiegen und die Reallöhne sich von der Produktivitätsentwicklung abkoppelten.

Ich konnte nicht begreifen, mit welch ungeeigneten Mitteln auf die neue Situation reagiert wurde. Nur deshalb fing ich an, mich aktiv in die Wirtschaftspolitik einzuschalten.

Ich korrespondierte und sprach mit prominenten Bundespolitikern und vermittelte ihnen meine Überlegungen.
Im Mai 1993 brachte ich eine neue Zeitschrift mit politischem Anhang heraus, um meine Ansichten einem breiteren Leserkreis vorzustellen. Die Leser konnten mittels Stimmzettel über alle meine Vorschläge abstimmen (damals ein absolutes Novum).
Auf der Rückseite der Zeitschrift war die politische Prominenz aufgeführt, an die die Zeitschrift (unaufgefordert) zusätzlich verteilt wurde (um die Politiker ein wenig in die Pflicht zu nehmen). Es handelte sich dabei in der Regel um den Bundeskanzler, die Bundesminister/innen und die Ministerpräsidenten der Länder.

Aus dieser Aktion entwickelte sich teilweise eine erfreuliche Korrespondenz. Im Jahre 2001 veröffentlichte ich schließlich mein erstes Buch und stieg wenig später auch ins Internet ein. Heute betreibe ich über 30 politische Websites, die sich einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Inzwischen (2007) kommen auf diese Websites insgesamt jährlich etwa 700.000 Besucher.

Manfred Julius Müller, Dezember 2007


Nachtrag Dezember 2017:
Der ungleiche Kampf um die Deutungshoheit...
Den ungleichen Kampf um die Deutungshoheit hat das Kapital weitgehend gewonnen! Weil deren Vertreter in Geld schwimmen und sich die besten Fürsprecher und Verklärer (Schönredner, Verdrehungskünstler, Juristen, Schreiberlinge, prominente Mietmäuler usw.) leisten können und sogar über eigene "Denkfabriken" verfügen (Wirtschaftsinstitute, Lobby-Netzwerke, Interessenverbände), die pausenlos kapitalfreundliche Nachrichten, Stellungnahmen und "Studien" verbreiten.

Dagegen ist schwer anzukommen. Da ich Gewalt und Radikalismus grundsätzlich verabscheue, bleibt mir nur der Weg, über sachliche Aufklärung und Information aufgeschlossene Menschen für die Politik zu begeistern. Das viel geschmähte Internet bietet endlich die Chance, etwas nachhaltig zu verändern und die gewaltige Übermacht des Kapitals einzudämmen.
Deshalb meine Bitte an Sie: Falls Ihnen einige meiner Klarstellungen, Texte und Analysen gefallen, schicken Sie die entsprechenden Links an Freunde und Bekannte.

Es gilt, über Jahrzehnte und Jahrhunderte geschickt aufgebaute Vorurteile und Irrlehren zu entlarven. Nur so ist der Kampf gegen das Kapital, gegen den Kasinokapitalismus, gegen die menschenfeindliche Globalisierung und EU zu gewinnen. Lassen wir nicht zu, dass alles, was einem im Überfluss lebenden Establishment nicht gefällt, als Fake News oder Rechtspopulismus verteufelt wird.

PS: Gerade gestern habe ich wieder einige Globalisierungshymnen (mit herausragendem google-Ranking) der vermeintlichen Hochintelligenz gelesen. Kaum auszuhalten, wie dort Tatsachen verdreht und die Logik vergewaltigt werden. Wer seine rhetorische Begabung nutzt, um festzementierte Irrlehren zu untermauern, ist in meinen Augen ein erbärmlicher Schweinepriester.

Meine innersten Überzeugungen:
Ablehnung jeglicher Gewalt (eine Selbstverständlichkeit), Ablehnung von Rassismus, Geschichtsklitterung, Ignoranz, ideologischer Verbohrtheit, Volksverhetzung, Deutschfeindlichkeit, Volksverdummung, Ablehnung eines nationalen, multikulturellen oder religiösen Fanatismus. Ich schätze Objektivität in der sachlichen Auseinandersetzung, erwarte Respekt vor aufrichtigen Andersdenkenden, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft im Rahmen des Machbaren und Nützlichen.

 

PS: Ich wohne seit meiner Geburt in meiner Heimatstadt Flensburg. Flensburg liegt an der deutsch-dänischen Grenze und hat ca. 90.000 Einwohner. Es gefällt mir hier! Deshalb habe ich es auch nie in Betracht gezogen, bloß der Karriere oder des Geldes wegen woanders hinzuziehen.

 

Impressum

 


Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von M. J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.

Aktuelle Bücher von Manfred Julius Müller:
DAS KAPITAL und die Globalisierung - nur Euro 13,50
DAS KAPITAL und die Weltwirtschaftskrisen - nur Euro 5,80
DAS KAPITAL und der Sozialstaat - nur Euro 7,90
RAUS AUS DER EU oder durchhalten bis zum Untergang? - nur Euro 5,90
Der Freihandelswahn - nur Euro 6,50
Menschlichkeit kennt keine Grenzen. Dummheit aber auch nicht! - nur Euro 6,80
Only Fairtrade! Die kapitalistische Reformation! 35 Thesen für eine gerechtere Welt! - nur 5,- Euro

 

Globalisierung: Die Ignoranz der Fakten

 

Der Witz des Jahrhunderts:
"Wir müssen Europa besser erklären!"

 

Wir leben in einer Lobbykratie, in einer von Lobbyisten durchdrungenen Demokratie!

 

Leben wir in einer Scheindemokratie?