Sollte aus der EU eine echte politische Union werden, entstehen neue Probleme!
Denn eine politische Union bedeutet:

Statt einer Amtssprache babylonische Zustände
(über 20 Amtssprachen)!
Wie will man überhaupt einen Staat mit über 20 Amtssprachen verwalten und regieren?

Statt eine auf die Region abgestimmte Wirtschaftspolitik
eine inflexible europaweite Gleichschaltung!
Stark unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit bei gleichen Steuern und Löhnen?
Damit ist das Chaos vorprogrammiert.

Statt nationalem Zusammenhalt das Gefühl einer Fremdherrschaft.

Statt eigener nationaler Anstrengungen
die bequeme Gewissheit, von den anderen Ländern unterstützt zu werden.
Der Nord-Süd-Konflikt würde vermutlich eskalieren.

Statt atomfreier Zonen
wird die gesamte EU zur großen Atommacht.
In einer politischen Union wird selbstverständlich auch Deutschland in die Atomwaffenstrategie mit einbezogen.
Und auch deutsche Politiker werden über den Einsatz von Atomwaffen entscheiden dürfen oder müssen.

Außerdem:

Kein fruchtbarer Wettstreit der Nationen!
Früher konnten die europäischen Staaten von ihren Nachbarn lernen.
Was machen die anderen besser, welche Reform hat sich dort bewährt?
Ein großer EU-Bundesstaat verliert diesen Vorteil. Echte Reformen lassen sich kaum noch durchsetzen und deren Auswirkungen wären nahezu unkalkulierbar.
Ein Vielvölkerstaat lässt sich in einer Demokratie kaum regieren!

"Die eigene Nation wird untergebuttert!"
Die Franzosen, Briten, Italiener, Polen usw. sollen auf Knopfdruck
ihren über Urzeiten gewachsenen Nationalstolz ablegen?
Bei jeder Wahl und jeder politischen Entscheidung wird Unmut aufkommen,
weil vermeintlich die eigene (alte) Nation wieder einmal zu kurz kommt.

Bei fehlender nationaler Bindung schwindet auch der Gemeinschaftssinn!
Der Aufstieg und Wohlstand der Nationen vollzog sich immer im Einklang mit einem aufrechtem Nationalbewusstsein. Geht die nationale Identität verloren, ist der Niedergang des Staates vorprogrammiert.
Aus einer staatsfreundlichen Leistungsbereitschaft entwickelt sich eine staatsfeindliche Nehmer- und Forderungsmentalität.

28 europäische Olympiamannschaften werden zu einer einzigen verschmolzen.
Auch bei Weltmeisterschaften (sogar beim Fussball) dezimiert sich die Zahl der europäischen Teilnehmer.

 

Ein inhomogener, bürokratischer Vielvölkerstaat
würde nach Jahrzehnten des Niedergangs
wieder auseinanderbrechen.
Ein euphorisches Wunschdenken kann die Realität nicht ersetzen.
Der unnatürliche und von der Mehrheit der Bevölkerung ungeliebte Koloss
wird früher oder später wieder in seine alten Bestandteile zerfallen
(nachdem alles heruntergewirtschaftet wurde).

 

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