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Scheitern Kapitalismus, Globalisierung und Marktwirtschaft an der Coronakrise?

Diese Frage wurde im Spiegel vom 6. Juni 2020 aufgeworfen. Der Spiegel meint, es gäbe viele Verschwörungstheoretiker, die das Ende dieser Dreifaltigkeit prophezeien. Doch werden da nicht wieder falsche Assoziationen geweckt? Das Scheitern des Kapitalismus steht doch gar nicht zur Debatte, es geht allein um den Fortbestand der Globalisierung und der Marktwirtschaft. Und da sind wir dann auch schon mittendrin in der gängigen Lebenslüge. Denn Globalisierung und Marktwirtschaft sind totale Gegenpole, sie schließen sich gegenseitig aus. Entweder man entscheidet sich für die Globalisierung und die damit zwangsläufig verbundene Dumpingwirtschaft - oder aber man setzt auf Zölle und erlaubt damit die Herrschaft der Marktwirtschaft (die prinzipiell auch sozial ist).

 

Die Marktwirtschaft funktioniert aber nur in einem fairen Binnenmarkt!
Und fairer Binnenmarkt bedeutet vor allem: gleiche Löhne, gleiche Steuern, gleiche Gesetze, gleiche Sozialleistungen. Ein fairer Binnenmarkt benötigt Schutzzölle, um das vergiftete und kontraproduktive Unterbietungssystem von außen zu verhindern. Die vielen heute üblichen protektionistischen Abartigkeiten (Subventionen, Steuerdumping, Lohndumping, Ökodumping usw.) stützen allein das perfide Erpressungs- und Ausbeutungssystem der Global Player. Das sollten inzwischen sogar Dummschwätzer und Halbkluge begriffen haben.

 

Dumpingwirtschaft oder Marktwirtschaft, das ist die zentrale Frage, die die Zukunft der Menschheit bestimmen wird!
Auf diese Zuspitzung wird es nach Überwindung des ersten Corona-Schocks hinauslaufen. Und um diese Frage sachlich und neutral bewerten zu können, muss der Bürger sich frei machen von der täglichen EU- und globalisierungsfreundlichen Dauerpropaganda, von den geschickt genährten Vorurteilen und Irrlehren elitärer Gesinnungsjournalisten. Wird es der Bevölkerung gelingen, sich der Zwangsjacke der gehirnwäscheartig betriebenen Meinungsdiktatur zu entledigen? Der Ausgang dieser Schicksalsfrage bestimmt letztlich die Zukunft Deutschlands, Europas, ja der ganzen Welt.

 

Schon vor Corona erwies sich die "internationale Arbeitsteilung" als ausgesprochen kontraproduktiv! Von 1950 bis 1980 gab es einen steilen Anstieg der Reallöhne und Renten (eine Verfünffachung) und danach ging es trotz aller Produktivitätsfortschritte nur noch bergab. Warum? Wieso weigern sich Politik & Ehrlichmedien, diese Schlüsselfrage zu beantworten? Zu meinen, die Coronakrise ließe sich ganz einfach über eine neuerliche gigantische Billiggeldschwemme überwinden, wird sich als fataler Irrtum herausstellen!

Das spannendste Thema der Welt wird tabuisiert!
Die brennendste Frage, die uns alle betrifft, lautet: "Wie kann es angehen, dass seit 40 Jahren im deutschen Exportwunderland die realen Nettolöhne und Renten sinken, obwohl sie sich doch wegen der genialen produktiven Fortschritte eigentlich verdreifacht haben müssten?". Aber diese Frage aller Fragen scheint nicht einmal die Edelpresse zu interessieren. Wo bleibt da die 4. Gewalt, als die die Medien immer wieder bezeichnet werden?

 

Haben die Medien Angst vor der Wahrheit?
Warum wohl hat die Presse solche Angst vor meinem neuen Coronabuch? Warum wagt sie nicht einmal, es zu erwähnen, geschweige denn eine ehrliche Rezension (sie darf ja durchaus kritisch sein) darüber zu veröffentlichen? Man darf annehmen, dass es da eine Heidenangst gibt, die eigene Deutungshoheit einzubüßen. Denn der Autor sieht in den entscheidenden politischen Grundsatzfragen offenbar die Welt ganz anders als das über alles erhabene Establishment. Buchboykott ist die Vorstufe der Bücherverbrennung. Das sollte man doch aus der Geschichte gelernt haben.
Hat nun der Autor echte Wahrnehmungsprobleme? Oder sind es vielleicht doch die routinierten Meinungsbildner, die zu sehr in alten Denkmustern verfangen sind, die von ihrem anerzogenen Gesinnungsjournalismus einfach nicht lassen können? Unsere Gesellschaft kann es sich in der heutigen prekären Lage jedenfalls nicht mehr leisten, den sich aufdrängenden Systemfragen (zum Beispiel was die Zollphobie betrifft) weiterhin auszuweichen. Sonst fliegt ihr eines Tages die gesamte Volkswirtschaft um die Ohren, sonst kollabiert unser Industriestandort. Wenn es schlimm kommt, sind selbst unsere Renten und Sozialhilfen nicht mehr finanzierbar, dann steht das staatlich garantierte Existenzminimum nur noch auf dem Papier. Zu meinen, man brauche einfach nur Unmengen von Geld zu drucken, um es dann generös in ganz Europa zu verteilen, wird sich als fataler Trugschluss erweisen.


Die Welt funktioniert anders, als uns täglich vorgegaukelt wurde …
Leitmedien nutzten oft ihre Deutungshoheit, um zu relativieren und von grundsätzlichen Vorurteilen und Irrlehren abzulenken. Mein neues Buch zur Coronakrise enttarnt dieses System aus Gesinnungsjournalismus, Meinungsmache und Umerziehung. Es deckt gnadenlos die Denkfehler unserer eingeimpften Weltanschauungen auf! Es demaskiert die ideologische Verbohrtheit unserer Zeit! Vor allem aber präsentiert es überzeugende Konzepte und Problemlösungen!
Das Coronabuch liefert allumfassende, leicht verständliche Erklärungen für das raffinierte Zusammenspiel der kontraproduktiven Kräfte und Strömungen. Es überzeugt durch seine stichhaltigen Argumente. Es zeigt auf, wo angesetzt werden müsste, um unsere Welt nachhaltig zu ändern. "Die Wandlung Deutschlands nach der Coronakrise" bietet ein plausibles Gesamtkonzept und verliert sich nicht in widersprüchlichen, realitätsfernen Einzelmaßnahmen.

Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus? Endet nun auch die Tyrannei naiver Pseudo-Gutmenschen?
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro
Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.bod.de, www.hugendubel.de oder auch über den stationären Buchhandel.

Klappentext:
Das Ende der verklärten „internationalen Arbeitsteilung" deutete sich lange vor der Coronakrise an. Das Trugbild der wohlstandsfördernden Globalisierung konnte letztlich nur noch über eine abenteuerliche Billiggeldschwemme aufrechterhalten werden. Nun ist das Kartenhaus der Illusionen zusammengefallen, eine Neuordnung der Weltwirtschaft steht an. Der mit Vorurteilen und Irrlehren behaftete Gesinnungsjournalismus hat (hoffentlich) ausgedient. In der Rückbesinnung wird überdeutlich, was er angerichtet hat, vor allem in Deutschland. Denn ohne mediale Dauerbeschallung wäre das verhängnisvolle globale Lohn-, Steuer-, Öko-, Zins- und Zolldumping nicht denkbar gewesen.

Was steht nun an?
Welche Weichenstellungen sind erforderlich?
Wird es weiterhin Denkverbote geben?

 

Einführung zum neuen Coronabuch von Manfred J. Müller:

Eine gute Demokratie sollte eigentlich die Interessen der Bevölkerung vertreten und den Bürgerwillen respektieren. Dies geschah aber seit 1980 in den meisten Staaten (auch in Deutschland) nur noch bedingt. Weil die mächtige Kapitallobby es verstanden hatte, mit Unterstützung der Leitmedien ihre speziellen Anliegen als alternativlos und wohlstandsfördernd darzustellen. So wurden im Laufe der Zeit radikale Ideologien gesellschaftsfähig, die uns nun zu schaffen machen. Man wird jetzt versuchen, Legenden zu stricken und alles Übel auf die Coronakrise schieben. Dabei hat diese Pandemie mit den sich anbahnenden Umbrüchen nichts zu tun, sie war lediglich der auslösende Moment, der den Stein ins Rollen brachte. Die Weltwirtschaft hatte bereits lange zuvor abgewirtschaftet und sich in eine Sackgasse manövriert. Der Zusammenbruch des unkontrollierbaren Kasinokapitalismus war vorprogrammiert.

Um zu erkennen, was in den letzten vier Jahrzehnten alles falsch lief und was sich nun ändern muss, ist eine Rückbesinnung erforderlich. Vor allem in Deutschland bewirkten Politik und Gesinnungsjournalismus mit ihrer schleichenden Umerziehung der Bevölkerung und der Durchsetzung konzernfreundlicher Thesen einen totalen gesellschaftlichen Wandel (leider nahezu unbemerkt). Der souveräne Nationalstaat der Wirtschaftswunderjahre mit einem jährlichen Wohlstandszuwachs von mindestens fünf Prozent wurde umgeformt in eine ex- und importabhängige EU-Multikultiprovinz, in der die realen Nettolöhne und Renten sanken und gute Jobs zur Mangelware wurden.

Wie wurde dieser Umbau vollzogen? Wie war es möglich, der Bevölkerung, die unter dem schleichenden Niedergang zu leiden hatte, Erfolge vorzugaukeln und bei der Stange zu halten? Dieses Buch gibt Aufschluss darüber, wie der Gesinnungsjournalismus auch heute noch wuchert, wie Vorurteile, Schönfärbereien und Irrlehren sich manifestieren und worauf man achten muss beim Aufbau der jetzt anstehenden neuen Weltordnung.

Blockbildung im Verhältnis 6 zu 1
Wer sich wundert, wieso im deutschen Bundestag und somit auch in den Medien extreme Grundsatzideologien nach wie vor so viel Zustimmung erfahren, braucht nur einmal das Parteienspektrum zu durchleuchten. Die etablierten Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen und Die Linke sind sich alle weitgehend einig, wenn es um den Fortbestand des Euro, die Weiterentwicklung der EU, die Asyl- und Zuwanderungspolitik, die Zollächtung, Exportabhängigkeit, Billiggeldschwemme, Erinnerungskultur und den Kollektivschuldmythos geht. Selbst wenn jede Partei die gleiche mediale Aufmerksamkeit genießen würde, werden die gefährlichen Thesen der Altparteien sechsmal häufiger wiedergegeben als die Ansichten der AfD. Klar doch, dass bei einem solchen Kräfteverhältnis die radikalen Ideologien schließlich als Normalität wahrgenommen werden.

Europäische Werte, christliche Werte ...
Wie der Gesinnungsjournalismus greift, zeigt sich zum Beispiel im überstrapazierten Dogma der europäischen und christlichen Werte, die von vielen Scheinheiligen reflexartig immer wieder eingefordert werden und fast schon einen Erpressungscharakter aufweisen. Wieso meint man, den Europäern eine Sonderrolle zuweisen zu können? Woher rührt diese Überheblichkeit? Meint man etwa, es gibt keine arabischen, asiatischen, afrikanischen oder südamerikanischen Werte? Meint man, der Islam sei nicht zuständig für die Einhaltung der Menschenrechte, nicht einmal in seinen ureigenen Verbreitungsgebieten? Sollen wir etwa Muslimen, die Andersgläubige als Ungläubige (Minderwertige) betrachten, ein neues Weltbild Gottes, der Religion und der Humanität vermitteln?

Kritisieren kann jeder ...
Konkrete, umsetzbare und sachlich überzeugende Reformvorschläge sind Mangelware. Im dritten und letzten Kapitel dieses Buches stelle ich über 60 Ideen zur Diskussion - von denen ich meine, sie seien geeignet, den Kasinokapitalismus nachhaltig zu zähmen. Würden statt der allgegenwärtigen Dauerpropaganda und des naiven Wunschdenkens moralische und logische Aspekte wieder mehr Bedeutung erlangen, könnte das Leben in dieser Welt weit gerechter, demokratischer und umweltfreundlicher sein. Hätten neoliberale Vorurteile und Irrlehren keine Gültigkeit mehr, könnte der Wohlstand der Menschheit beträchtlich wachsen. Meine Thesen und Ideen wurden nicht aus einer Laune heraus geboren, sie sind das Resultat langwieriger Analysen, Studien und Marktbeobachtungen. Die Erfahrungen und Überlegungen vieler Jahrzehnte spiegeln sich in diesen Thesen wieder. Sie veranschaulichen die Hintergründe, warum die Welt heute so ungerecht ist und wieso es immer wieder zu schweren Krisen kommt. Nur aus dieser Erkenntnis heraus kann es einen Wandel zum Besseren geben.

 

Die Demokratie lebt von der Gegenrede und nicht vom Nachplappern gängiger Stereotypen, Vorurteile und Irrlehren!

 

Coronakrise: Wer zahlt die Zeche?
Der Bund erweist sich als äußerst großzügig, wenn es um die Umverteilung der Gelder geht. Die Konjunkturpakete verschlingen hunderte von Milliarden Euro und auch andere EU-Staaten sollen mit deutschen Geldern massiv unterstützt werden. Italien z. B. erhält allein über 80 Milliarden von der EU als Geschenk (davon soll angeblich jeder Italiener erst einmal 500 Euro Urlaubsgeld bekommen). Aber Gemach, wichtig ist doch, wo das viele Geld herkommt. Wer finanziert am Ende den Geldregen? Das zu ermitteln fällt nicht schwer, die Opfer sind schnell ausgemacht. Es sind wieder einmal neben allen, die ihren Job verlieren, vorrangig die Kleinsparer und Besitzer von Lebensversicherungen. Denn finanzierbar sind die immensen Umverteilungen nur über die Billiggeldschwemme und die widernatürliche Nullzinspolitik.
Ist das nun die moderne Form des Sozialismus? Sollen alle, die für das Alter privat vorgesorgt haben, schleichend teilenteignet werden? Es schaut ganz so aus! Obwohl man doch weiß, wie unmoralisch und hochexplosiv ein solches Hasardeurspiel ist.
1. Jederzeit kann das ganze europäische Finanzsystem kollabieren! Aber nicht nur das:
2. Eine Nullzinspolitik unterwandert auch die Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft! Wozu sich noch groß anstrengen, wenn Erspartes staatlich entwertet wird und es vielen Hartz-IV-Familien finanziell besser geht als entsprechenden Erwerbstätigen-Haushalten?
3. Eine Nullzinspolitik torpediert marktwirtschaftliche Grundsätze. Es lohnen sich plötzlich arbeitsplatzvernichtende Investitionen, die sich sonst niemals rentieren würden.
4. Es entsteht eine Zombiewirtschaft! Kranke Unternehmen, die schon zuvor selten bis nie Gewinne erwirtschafteten, werden über Billigstkredite durchgeschleppt. Der notwendige Regenerierungsprozess unterbleibt.

Fazit: Leidtragende sind am Ende fast alle Bundesbürger!
Die Nullzinspolitik lässt eine nachhaltige Genesung der betroffenen Volkswirtschaften kaum zu. Mit unmoralischen, betrügerischen Maßnahmen und einer weiteren Abkehr von der Marktwirtschaft schafft man kein solides Fundament.
Wenn man meint, man brauche unbedingt Unsummen an Geldern zwecks Konjunkturbelebung, dann muss man halt auch in den sauren Apfel beißen und faire Zinsen dafür zahlen. Nur so geht Marktwirtschaft, nur so funktioniert Gerechtigkeit!
Die Nullzinspolitik bedeutet eine Fortsetzung der einseitig konzernfreundlichen Politik. Man puscht damit vor allem die Aktienmärkte, schafft neue Spekulationsblasen. Das fatale Signal: Nur wer in Aktien investiert, kann noch Kasse machen! Dabei kann aber auch der DAX jederzeit massiv abstürzen. Wenn Regierungen ihren Kurs ändern und wieder mehr Wert auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit legen (auf marktgerechte Zinsen achten, konzernfreundliche Begünstigungen abschaffen usw.), wäre der Aktienhype schnell vorbei. Den deutschen Sparern vorzuwerfen, sie hätten selber Schuld und seien zu blöd für ein intelligentes Investment, ist mehr als zynisch.

 

Whatever it takes …
Bereits vor 20 Jahren sollten mit der Einführung des Euro die "Vereinigten Staaten von Europa" erzwungen werden. Denn man wusste nur zu genau, dass eine Gemeinschaftswährung lediglich in einem Einheitsstaat mit gleichen Gesetzen, Steuern und Löhnen funktionieren kann. Doch die Initiatoren des Euro hatten sich verkalkuliert: Das Nationalbewusstsein der meisten Europäer außerhalb Deutschlands war nicht so einfach auszulöschen. Und so gab es durch den irrationalen Euro statt der erhofften Vereinigung nur Chaos und Probleme (Massenarbeitslosigkeit, sinkende Löhne und Renten, Staatspleiten, Schuldenschnitte, Billiggeldschwemmen, eine Transferunion, den Aufkauf von Staatsanleihen über die EZB usw.).

Nun wird zum 2. Schlag ausgeholt!
Die Coronakrise bietet den Großmacht-Visionisten die Chance, die politische Vereinigung Europas doch noch zu erzwingen. Einfach indem die Verschuldung über die EZB dermaßen ausgedehnt wird, dass man aus der Nummer nicht mehr herauskommt. Die finanziellen Verpflichtungen und Verflechtungen innerhalb des Euroraums sind dann dermaßen gigantisch, dass nur noch der Zusammenschluss der Schuldenstaaten als Ausweg bleibt. Der Traum von der neuen Supermacht, den "Vereinigten Staaten von Europa", ließe sich somit auch gegen den Willen der breiten Bevölkerung umsetzen.

Naive EU-Fanatiker werden jubeln und frohlocken - aber gesamtwirtschaftlich betrachtet wird eine so trickreich geschaffene Supermacht den Niedergang Europas beschleunigen.
Weil das vermeintlich "solidarische" Umverteilungssystem höchst leistungsfeindlich ist! Es fördert den Neid und die Missgunst unter den europäischen Völkern. Warum soll sich z. B. der einzelne Bundesbürger noch groß anstrengen und kaputtmalochen, wenn am Ende doch nur seine hart erarbeiteten Abgaben in Regionen fließen, in denen das Erwerbsleben einen viel geringeren Stellenwert besitzt, in denen Korruption und mafiöse Strukturen den Alltag bestimmen und steuerliche und staatsbürgerliche Pflichten nicht allzu ernst genommen werden?

 

  

Die Vorcorona-Erfolgsbilanz der Bundespolitik
und der sie unterstützenden Medien!

Schon vor Corona fiel die Bilanz blamabel aus. Die steten Erfolgsmeldungen entpuppen sich bei näherer Betrachtung als pure Augenwischerei.

Der Vergleich... (Parole: "Noch nie ging es uns so gut wie heute!")

BRD 1980: ca. 900.000 offizielle Arbeitslose
Deutschland 2018: ca. 2,3 Millionen offizielle Arbeitslose

BRD 1980: + ca. 300.000 Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit
Deutschland 2018: + ca. 3 Millionen Arbeitsuchende in der verdeckten Arbeitslosigkeit

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse (befristeter Arbeitsplatz, Leih- und Zeitarbeit, Zahlung unter Tarif, nicht planbare Zukunft usw.):
BRD 1980: nahezu unbekannt
Deutschland 2018: ca. 15 Millionen (trotz hochriskanter Billiggeldschwemme)

Erwerbseinkommen (reale Nettolöhne und Renten), berufsbezogen (also kein verklärender Mix aus Reich und Arm, Handwerker und Akademiker):
BRD 1980: 100 %
Deutschland 2018: 85 %, also ca. 15 % niedriger als 1980

BRD 1980: Kapitalrendite: 2 % Realrendite bei festen Spareinlagen
Deutschland 2018: Kapitalrendite: 2 % Realverluste bei festen Spareinlagen

BRD 1980: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 3 %
Deutschland 2018: Produktivitätswachstum: jährlicher Durchschnittswert ca. 0,6 %

BRD 1980: Gesunde Staatsfinanzierung. Die deutsche Zentralbank ist nur für das eigene Land zuständig, kann mit den Leitzinsen die Wirtschaft steuern.
Deutschland 2018: Transferunion! Die europäische Zentralbank erwirbt Staatsanleihen überschuldeter Eurostaaten zum Dumpingzins.

BRD 1980: Die Deutsche Mark spiegelt die Stärke der eigenen Wirtschaft wider.
Deutschland 2018: Der Euro ist ein ungelenker Währungsmix. Notwendige, auf das einzelne Land abgestimmte Auf- und Abwertungen sind nicht möglich.

BRD 1980: Wirtschaftssystem: Eine funktionierende soziale Marktwirtschaft.
Deutschland 2018: Wirtschaftssystem: Ein undurchschaubarer, unkontrollierbarer Kasinokapitalismus, der über eine Billiggeldschwemme genährt wird.

Wenn es schon in den angeblich "guten" Zeiten nur noch abwärts ging, wie soll es dann erst nach Corona werden - mit Billionenschulden zusätzlich? Meint man etwa immer noch, man könne einfach weitermachen wie bisher?


Die schlimmste Unsitte von Gesinnungsjournalisten ist es, ihre Position auszunutzen und Meinungen als Fakten zu verkaufen!

 


Manfred Julius Müller erforscht, analysiert und kritisiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er ist Autor verschiedener Bücher zu den Themenkomplexen Globalisierung, Kapitalismus und Politik. Manche Texte von Manfred J. Müller fanden auch Einzug in Schulbücher oder werden zur Lehrerausbildung herangezogen.
Die Texte & Bücher von Manfred J. Müller sind überparteilich & unabhängig! Sie werden nicht, wie es leider häufig der Fall ist, von staatlichen Institutionen, Global Playern, Konzernen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften, der EU- oder der Kapitallobby gesponsert! Auch nicht indirekt.

Bei all seinen politischen Internet-Abhandlungen verzichtet Manfred Julius Müller ganz bewusst auf Werbung und Gebühren-Abos. Selbst Spenden werden nicht angenommen. Dem Autor ist seine absolute Unabhängigkeit wichtig (er finanziert sein Engagement aus eigener Tasche). Falls Sie Herrn Müller dennoch bei seiner Aufklärungsarbeit unterstützen wollen, helfen Sie bei der Verbreitung seiner Artikel-Links oder kaufen Sie einfach einmal eines seiner Bücher. Denn nichts trifft Realitätsverweigerer oder das auf den Erhalt seiner Pfründe bedachte Establishment mehr, als die Infragestellung ihrer vermeintlichen Deutungshoheit.
Eine echte Demokratie lebt aber von der Gegenrede! Das scheinen viele Politiker und Gesinnungsjournalisten nicht akzeptieren zu wollen. Dabei darf der Blick für das Wesentliche nicht verlorengehen. Bühnenreife Schaudebatten über Nebensächlichkeiten lösen keine Grundsatzprobleme, sie lenken nur ab.

"Gute politische Bücher sind, anders als das flüchtige Internet, ein bleibendes Zeitdokument und somit auch ein Beweismittel. Sie sind wichtig, damit Politiker, Parteien und die Medien sich später nicht mit dem Satz herausreden "Eine solche Entwicklung habe man doch nicht erahnen können!". Wenn ich an mein 2002 herausgegebenes Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!" denke, so hat sich im Laufe der Zeit alles darin Beschriebene weitgehend bestätigt. Da gibt es kaum einen Satz, den ich heute ändern würde. Schon damals schrieb ich zum Beispiel, dass die USA gezwungen sein werden, Zölle zu erheben (um ihren weiteren Niedergang aufzuhalten).
Auch heute liegt vieles auf der Hand (was in meinen neueren Büchern zum Ausdruck kommt). Der verherrlichte Multikulturalismus etwa kann keinen Bestand haben, ebenso wenig wie die EU, der Euro, die Nullzinspolitik usw. Auch wenn Schönredner und Besitzstandswahrer sich noch so sehr dagegen wehren - kein Mensch kann die Gesetze der Logik einfach per Dekret (oder Ignoranz) aushebeln. Wenn die Politik aus wahltaktischen, träumerischen oder egoistischen Gründen versagt, werden am Ende der Markt, die Naturkräfte oder der Bevölkerungswandel eine Veränderung erzwingen. Der sich selbst verleugnende Nationalstaat jedenfalls hat keine Zukunft, er wird am Ende untergehen. So war es bisher immer." Manfred Julius Müller

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