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Behauptung,
Vorurteil:
"Der
Protektionismus hemmt die freie Entfaltung der
Wirtschaft!"
Antwort:
Der
Protektionismus (Schutz der heimischen Wirtschaft vor
ausländischer Dumpingkonkurrenz) gilt als absolutes
Teufelswerk. Der Protektionismus ist derart böse, dass
die "freie" (kapitalgesteuerte) Presse es nicht einmal wagt,
über das heikle Tabuthema offen und ehrlich zu
reden.
Tatsache
ist: Der Protektionismus wurde mit dem Abbau der Zölle
nicht abgeschafft, sondern lediglich umgewandelt. Anstelle
der offenen und ehrlichen Zölle greift heute ein ganzes
Arsenal verdeckter Tricks, um im globalen Wettkampf das
Überleben der heimischen Wirtschaft zu sichern.
In
Deutschland
wurde
der Zoll-Protektonismus weitgehend durch den
Subventions-Protektionismus
ersetzt
-
das bedeutet fiskalisch eine totale Umkehr (hohe Ausgaben
statt hohe Einnahmen) zugunsten des
Großkapitals.
Dabei
gibt es noch Dutzende anderer Arten des Protektionismus
(Währungs-, Lohn, Ökodumping, Korruption, Verbot
freier Gewerkschaften usw.), die weitgehend unbeachtet
bleiben. Die Fixierung allein auf die Zölle ist pure
Heuchelei.
Ausführliche
Abhandlungen zu diesem Thema:
Tabuthema
Protektionismus
Home
(Eingangsseite
www.das-kapital.eu mit Menueleiste)
Impressum
©
Manfred J. Müller, Flensburg
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Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
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