Ist der Kapitalismus reformierbar?

Wie funktioniert der Kapitalismus, wie funktioniert das ausgeklügelte System der globalen Ausbeutung?
Und warum wächst der Wohlstand in Deutschland und vielen anderen Staaten seit Jahrzehnten nicht mehr?

Die volkswirtschaftliche Entwicklung ist oft paradox: Da eröffnen uns die genialen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritte ungeahnte Möglichkeiten, aber dennoch wird der allgemeine Überlebenskampf in vielen modernen Staaten immer härter und die Existenzängste nehmen dramatisch zu.
Diese Widersprüche seit 40 Jahren achselzuckend zu akzeptieren ist nicht länger hinnehmbar! Denn es sind ja keine Gesetzmäßigkeiten und keine Naturkatastrophen, die den schleichenden Niedergang erzwingen. Es ist vielmehr das perfide System der Ignoranz, Sinnestäuschung und Verlogenheit, das global greift, die Pfründe der Privilegierten schützt und die kapitalistische Welt zu einem spekulativen Tollhaus macht
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Die Gewinnorientierung gehört zum Urprinzip der freien Wirtschaft, des Kapitalismus.
Daran soll auch nicht gerüttelt werden. Was aber nicht sein muss, was nicht geht, ist eine damit einhergehende, rücksichtslose Ausbeutung der Menschheit und der Natur. Das Böse muss nicht zwangsläufig im Kapitalismus verankert sein!
Mit nur wenigen, behutsam durchgeführten Veränderungen ließen sich umwälzende Reformen einleiten. Man muss es nur wollen! Beziehungsweise unsere „unabhängigen" Volksvertreter müssten die kleinen Drehs an den entscheidenden Stellschrauben zulassen und ihr parteitaktisches Schubladendenken ablegen.

 

Die EU und die Weltwirtschaft können nicht ewig am Tropf einer Billiggeldschwemme hängen!
Seit 40 Jahren sinken in den alten Industrienationen Löhne und Renten, mehren sich die Zahl der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten. Der Absturz wäre noch weit dramatischer ausgefallen, wären nicht über die Zentralbanken Unmengen von Kapital in den Markt gepumpt und die Zinsen auf Null gesetzt worden. Aber eine solch historisch beispiellose Billiggeldschwemme gleicht einem Ritt auf der Rasierklinge. Denn das massenhaft generierte Kunstgeld untergräbt die Grundregeln der Marktwirtschaft, erzeugt eine vorübergehende Scheinblüte und fördert Investitionen, die unter normalen Umständen (bei regulären Zinsen) indiskutabel wären. Und weil diese Vorgehensweise geschichtlich ohne Beispiel ist, weiß auch niemand, wie das fürchterliche Vabanquespiel letztlich ausgeht bzw. wie man von der Gelddroge wieder herunterkommt.

Nichts ist gut!
Angesichts der Billiggeldschwemme verbietet es sich eigentlich, so zu tun, als sei alles in Ordnung, als könne man ewig weitermachen wie bisher. Die Freihandelsideologie ist gescheitert, eine inhomogene Welt ohne Protektionismus kann es nicht geben. Sich dieser Einsicht zu verweigern wäre verlogen, ignorant und dumm. Nach einer bereits seit vier Jahrzehnten andauernden Phase des schleichenden Niedergangs hat keine Demokratie, keine vom Volk gewählte Regierung das Recht, sich um die Grundsatzdebatte über den Sinn oder die Notwendigkeit von Schutzzöllen herumzudrücken.

Leidtragende und Nutznießer der Billiggeldschwemme...
Leidtragende sind zunächst einmal die Sparer, die schleichend enteignet werden, ebenso natürlich die Besitzer einer Lebensversicherung und alle, die dem Ruf nach einer privaten Altersvorsorge gefolgt sind. Geschädigt wird durch die Billiggeldschwemme aber vor allem die Volkswirtschaft (die gesamte Bevölkerung muss also darunter leiden), da geliehenes Geld keinen fairen Preis mehr hat! Was wiederum zu falschen Investitionsanreizen führt (und damit das langfristige Produktivitätswachstum und die Lohnentwicklung hemmt)!

Der Sparer blutet - und Vater Staat spart zigmilliarden Euro im Jahr an Zinszahlungen!
Nutznießer sind vor allem Politiker, da sie dem Volk in ihrer Amtszeit eine blühende Wirtschaft vorgaukeln können (sich im Erfolg sonnen dürfen). Zudem können sie durch den Zinstrick einen ausgeglichen Haushalt präsentieren, da sie für die hohen Staats- und Landesschulden nur noch geringe Zinsen aufwenden müssen.
Mit den eingesparten Milliardensummen können dann Wähler mit teuren Leistungsgesetzen (zum Beispiel dem Baukindergeld und höheren Sozialhilfen) geködert werden, während die gebeutelten Sparer bei all dem Kuddelmuddel kaum ausmachen können, wer für das Debakel (ihre schleichende Enteignung) verantwortlich ist.

Das Vertrauen in die Währung ist das wichtigste Gut!
Das System der Billiggeldschwemme funktioniert, solange der einfache Bürger das Vertrauen in die Währung nicht verliert. Schon der kleinste Anlass zur Panik kann einen Dominoeffekt herbeiführen und die Welt ins Chaos stürzen.

 


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© Dieser Text ist die Zusammenfassung einer Studie des Wirtschaftsanalysten und Publizisten Manfred J. Müller aus Flensburg
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Sie würden sich nur ärgern, würden das Kontrabuch als einen Angriff auf Ihr Weltbild verstehen. Denn das Kontrabuch räumt rücksichtslos auf mit der ewigen Schönfärberei, der Verblendung, den eingeimpften Vorurteilen und Irrlehren!

Zum Beispiel was unseren Wohlstand betrifft:
Seit 1980 sind in Deutschland die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten gesunken, während sich die Arbeitslosenzahlen seit Anfang der 1960er verzehnfacht haben.

Zum Beispiel was den Fachkräftemangel betrifft:
Denn den gibt es nur in unterbezahlten Berufen. Und was nützt es, einige selbstverschuldete Löcher in der Pflege bzw. auf dem Bau durch eine Zuwanderung zu stopfen, wenn dadurch an anderer Stelle weit größere Lücken aufgerissen werden? Es fehlt dann an Wohnungen, Straßen, Schulen, Kitaplätzen, Juristen, Dolmetschern, Sozialarbeitern, Betreuern, Lehrern, Polizisten, Ärzten usw.).

Zum Beispiel was die Zollphobie betrifft:
Einfuhrzölle sind ein über Jahrtausende bewährtes Mittel zur Eindämmung unlauterer Konkurrenz von außen (im Kampf gegen das Lohn-, Öko-, Steuerdumping usw.). Zölle würden die Macht des Kapitals empfindlich beschneiden und dem Staat Einnahmen zur Finanzierung des Gesundheitssystems bescheren. Niemand bräuchte dann noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten.

Zum Beispiel was die Billiggeldschwemme betrifft:
Der europäische und globale Kasinokapitalismus hängt am Tropf einer marktfeindlichen Billiggeldschwemme! Wann bricht dieses fragile Kartenhaus in sich zusammen? Wann kippt die Stimmung?
Dass es bislang noch zu keiner Katastrophe kam, hängt vermutlich mit der Undurchschaubarkeit und Komplexität der globalen Geldströme zusammen. Wer kann da noch durchblicken? Man verlässt sich auf das weltweit verflochtene, elektronische Finanzsystem, weil es eh nicht verstanden wird. Deutschlands Hyperinflation 1923 dagegen entstand, weil jeder Bürger genau mitbekam, wie die sagenhafte Geldvermehrung funktionierte.

Zum Beispiel was die Europäische Union betrifft:
Die EU kann offenbar nur noch über eine gehirnwäscheartige Dauerpropaganda vor dem Kollaps bewahrt werden. Tag für Tag werden den EU-Bürgern die verklärenden Vorzüge der Schicksalsgemeinschaft eingetrichtert. Voller Pathos wird gemahnt, Europa sei in Gefahr. Dabei ist nicht Europa in Gefahr, sondern die EU (das ist nicht dasselbe). Und zigtausend überbezahlte Wichtigtuer, EU-Bürokraten und Lobbyisten bangen um ihre Pfründe.

Zum Beispiel was den Umweltschutz betrifft:
Die Hauptursachen (Bevölkerungsexplosion und Warentourismus) werden weitgehend verdrängt und verschwiegen. Weil man keinen Mut zur Wahrheit hat und die umständliche, im höchsten Maße kontraproduktive "internationale Arbeitsteilung" nicht in Verruf geraten darf. Deshalb müssen nationale Abgasnormen als Alibifunktion herhalten. Aber unsere teure Energiewende löst nicht das globale Klimaproblem. Wo bleibt da die Aufrichtigkeit?

 

••• NEU:

Kapitalismus, Zollfreihandel, Globalisierung:
DAS KONTRABUCH
Wie funktioniert die grenzenlose Ausbeutung?
Und was müssten unbestechliche Politiker dagegen tun?

Mit mehr Verständnis für die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge, einer Loslösung von den Irrlehren der Kapitallobby und der Wahnidee des globalen Dumpingwettbewerbs könnten die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und notwendige Reformen eingeleitet werden. Dazu wären nicht einmal internationale Abkommen vonnöten. Jeder Staat könnte souverän handeln und sich somit aus der Zwangsjacke der einschnürenden Abhängigkeiten befreien. Daraus entstünde weltweit ein offener Wettbewerb über das beste Staats-, Demokratie- und Wirtschaftsmodell.
Autor Manfred Julius Müller, 100 Seiten, Format 17x22 cm, 8,90 Euro
Weitere Infos zum Buch. Bestellung zum Beispiel über www.amazon.de, www.buecher.de, www.hugendubel.de, www.thalia.de und www.ebook.de oder auch über den stationären Buchhandel.


Weitere brisante Bücher von Manfred J. Müller: Zum Beispiel die Trilogie "DAS KAPITAL"
DAS KAPITAL und die Globalisierung - nur 13,50 Euro
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DAS KAPITAL und der Sozialstaat - nur 7,90 Euro


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